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1. Bundesliga

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Borstel
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Borstel » Di 3. Okt 2017, 10:42

Quali-, Länder-, Punkt-, Pokal-, Gruppen- und und und Spiele. Überreizung pur. Und das Publikum ist insgesamt ein (ganz) anderes, als noch in 2003. Es liegt dem Interesse keine dauerhafte „Liebe zum Verein“ zugrunde, sondern zuvorderst und in nicht seltenen Fällen sicher ausschließlich die Lust auf das „Erlebnis modernen Fußballs“. Es sind nunmehr in der Mehrheit Kunden, keine Fans im eigentlichen Sinne. Das ist keine Wertung, lediglich eine Feststellung. Und das Produkt „Fußball“ muss sich nunmehr immer wieder neu erfinden, um die Kunden nicht aufgrund der ganzen Monotonie zu verlieren. Es gehen ja auch nur die härtesten Wagner-Fans wöchentlich in die immer gleiche Vorstellung „Der Ring des Nibelungen“. Der Fußball läuft Gefahr, sich selbst zu überholen. Wen interessiert denn zB dieser ganze abgeschmackte Unsinn namens CL und Co. noch ernsthaft? Das gleiche gilt für die Meisterschaft. Usw. Lediglich meine Meinung.

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Einsatzleiter
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Einsatzleiter » Di 3. Okt 2017, 18:21

Der Buri hat geschrieben:Bislang waren nur 23 von 63 Saison-Spielen ausverkauft - nicht einmal Freiburg bekommt seine Hütte mehr voll (gegen Hannover). Von Hertha, Stuttgart, HSV, Mainz und Kusen (bisher 0mal ausverkauft) ganz zu schweigen. Aber der Trend besteht ja schon seit zwei Spielzeiten, betrachtet man die absoluten Zahlen (Rückgang von 600.000). Letzte Saison kamen so wenige Zuschauer wie schon seit zehn Jahren nicht mehr, trotz tendenziell moderneren/größeren Stadien. Aber "neu" ist das ja Alles nicht - wurde auch schon oft genug an dieser Stelle debattiert (von den üblichen Verdächtigen) :zwinker


Der Zuschauerschnitt liegt diese Saison derzeit bei 44095 pro Spiel. Das entspricht dem relativ konstanten Niveau seit der Saison 2008/09. Ausnahme war die vergangene Spielzeit, die etwas schwächer (41511) ausfiel. Dafür lag die zweite Liga deutlich höher.

Quelle: weltfussball.de

Man kann also aktuell maximal von einer Stagnation der Zuschauerentwicklung in der 1. Bundesliga in den letzten acht Jahren sprechen. Eine Trendwende zeigen die Daten derzeit schlicht nicht. Die relativ geringen Zuschauerzahlen der vergangenen Saison lassen sich durch den Abstieg von Stuttgart und Hannover erklären.
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Europapokalfinalist
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Europapokalfinalist » Mi 4. Okt 2017, 07:48

Die BILD heute rätselt über den Zuschauerschwund in der BuLi am Bsp. Hertha-Bayern (erstmals seit 2006 nicht ausverkauft).

Ein Erklärungsversuch:
Ich hatte mal 1999 oder 2000 aufm Schwarzmarkt zu eben dieser Ansetzung ne Karte (Gegengerade/Oberrang) für 50 DM gekauft was zur damaligen Zeit ne Menge Holz war. Ich kenn die Preise bei HBSC derzeit nicht, behaupte mal dass man dafür keine reguläre Karte mehr bekommt außer in der Kurve. Die Preise sind echt zu heftig geworden. Wenn ich zu Lok mit der Familie gehe ist ein Fuffi mittlerweile auch schon weg, in der BuLi geht das schon nur für die Anfahrt und nem kleinen Imbiss drauf. Für das Geld gehe ich lieber mit der Familiy ins Schwimmbad.
Im übrigen ist die Leistung seit 2000 nicht wirklich besser geworden. Darüber hinaus brauchtse mittlerweile 3 ABO`s um Fußball in den Ligen 1-3 zu sehen. Wie krank ist das denn? Selbst Sport1 dürfte die fehlende Lizenzen monetär spüren. Der Livefußball-Versuch vom Montag bei der Übertragung Hannover II vs. HSV II (RL Nord) spricht glaube ich Bände. Was machen eigentlich die ganzen blonden jungen Miezis, die früher dort reihenweise im TV zu sehen waren? :-)

Für mich rückt Fußball immer mehr in den Hintergrund. Zu LOK fahre ich immer wieder gerne, besonders auswärts. Aber ich bin dankbar für die Befreiung aus dem TV. So komme ich auch mal unter Woche wieder vor 22h ins Bett. Sportschau am Samstag läuft nur nebenbei (quasi als nice to know). Mal lebt ruhiger ohne den ganzen Showmist.
Lok Leipzig - We Are Not The Best ... But Better Than The Rest.

„Wer Zeit hat, hat kein Geld. Und wer Geld hat, der hat keine Zeit“

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon duke » Mo 16. Okt 2017, 15:38

Kommentar in der Bild zum Hertha-Kniefall

Ich hoffe ja, uns bleibt das erspart, falls das Kreise ziehen sollte.
Wenn nicht, würde ich "auch aus Protest" das Stadion verlassen.

Grundsätzlich halte ich Proteste gegen Rassismus im Zusammenhang stehende Polizeigewalt immer für angebracht und notwendig.
Im aktuellen Fall in den USA, halte ich sie jedoch für geheuchelt, weil sie personenbezogen ist.
Nach meiner Auffassung wird hier ein Mittel zum Zweck aufs aller schäbigste (den Opfern gegenüber, auch wenn sie selbst das anders sehen mögen.)
angewandt.
Wollte man ein Zeichen gegen Rassismus ect. setzen, dürfte man in den USA seit deren Gründung nicht mehr aus dem Knien herauskommen.
(Sorry für die Politik, aber ich habe nicht angefangen.)

gustav
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon gustav » Di 17. Okt 2017, 21:19



Hut ab an die Hertha.
Dass die BILD ein solches Statement für ihre übliche Stimmungsmache auszuschlachten versucht, war kaum anders zu erwarten.
In memoriam of Tomasz Heinzelman, einem der bedeutendsten mitteleuropäischen Vertreter des Holidaismus. Heinzelman gelang es in den 1920er Jahren nach Jahrzehnten unentwegter Forschung empirisch zu belegen, dass arbeitsfreie Perioden (engl. Holidays, dt. Urlaub, Ferien, Sack & Matte) denen mit Arbeit zweifelsfrei vorzuziehen sind.


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M R
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon M R » Do 26. Okt 2017, 12:09


Barbapapa
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piel zu bekommen.

Beitragvon Barbapapa » So 29. Okt 2017, 02:26

So. nun mal ein kleiner Abriss deessen, was heute passierte. Ich bin maßlos enttäuscht, wie die Bayern den Sieg heute eingefahren haben. Anstatt den Ratten heute endgültig in die Schranken zu weisen und vernichtend zu schlagen, sah ich heute in der 2. Halbzeit einen Nichtangriffspackt. Das war einfach nur eine Frechheit an allen zahlenden Zuschaueren. Aber leider sind die zahlenden Zuschauer nur noch Makulatur, da sich ein erfolgreicher Bundesligaverein schon lange nicht mehr über eben diese finanziert. Heute hatte man die Chance die Östreicheischich- afrikanische Truppen endgültig in die Schranken zu verweisen, doch man machte in der 2. HZ halblang. Alles blablabla über Doppel- und Dreifachbelastung ist doch nur lächerlich. Heute hat man die große Chance verpasst, den Großfressen von Rangnick und und seinem Trainer Karnickelstall die Grenzen aufzuzeigen. So leisten sie den Ratten immer noch Vorschub in ihrem Wahnsinn , dass wenn sie noch zu elft wären, den Bayern hätten paroli bieten können.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon duke » So 29. Okt 2017, 11:25

Warum hätte man das versuchen sollen (vernichtend schlagen)?
Mal nur so aus sportlicher Sicht:
Es stand 2:0, RB hatte einen Spieler weniger auf dem Platz und war somit im Grunde geschlagen.
Bayern selbst ist immer noch nicht wieder auf der Höhe und muss schauen, wie man die drei Hochzeiten zu Ende tanzt.

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alf
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon alf » So 29. Okt 2017, 22:05

das war so das typische bayern-spiel. irgendwann schaltet man einen gang zurück und verwaltet. die bayern haben das spiel im griff gehabt und so lange sich rb nicht wehrte, brauchte man auch nicht mehr zu tun. aabgesehen davon ist die verlettenliste schon recht lang und die nächsten 2 spiele sind schon recht sportlich...

auch wenn das spiel recht langweilig war in der zweiten halbzeit, haben auch die bayern fans in der südkurve an die beiden wahren vereine in leipzig, mit dem banner, gedacht --> "In Leipzig, nur Lok und Chemie!!"
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mo 6. Nov 2017, 09:48

Videobeweis-Anpassung: DFB rudert zurück

Jetzt hat der DFB auf die kicker-Berichterstattung über die heimliche Modifizierung des Videobeweises reagiert. Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich bedauert "Irritationen" - und zieht die problematischste Formulierung aus dem vieldiskutierten Schreiben zurück.

Der Unmut bei den Bundesligisten war groß, der bei den Fans auch: Wie der kicker am Donnerstag exklusiv berichtete, hatte der DFB nach dem fünften Spieltag klammheimlich eine "Kurs-Korrektur" beim Einsatz des Videobeweises vorgenommen, die Klubs darüber aber erst einen Monat später in einem Schreiben informiert, die Öffentlichkeit gar nicht. Jetzt rudert der Verband wieder zurück. Lutz Michael Fröhlich, der den Brief vom 25. Oktober gemeinsam mit Hellmut Krug unterzeichnet hatte, bedauert laut einer DFB-Mitteilung am Freitagabend in einem weiteren Schreiben an die Bundesligisten "Irritationen" und "missverständliche Formulierungen". Zuvor hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel, der sich über das "nicht abgestimmte" Vorgehen der Schiedsrichter-Abteilung gewundert hatte, das Gespräch mit Fröhlich gesucht und danach via dpa mitgeteilt: "Ich gehe davon aus, dass sich im Wesentlichen an den Abläufen, was den Einsatz des Videoassistenten angeht, nichts ändert."

Quelle & Weiterlesen: kicker.de

Weiterführend ---> http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... erden.html

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mo 6. Nov 2017, 15:59

Und nochmal Videobeweis ...

DFB setzt Videobeweis-Chef Hellmut Krug ab

Der DFB hat offenbar die Reißleine gezogen und Hellmut Krug als Projektleiter des Videobeweises abgesetzt. Gegen den ehemaligen Schiedsrichter waren schwere Vorwürfe erhoben worden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat laut der „Sport Bild“ den früheren Fifa-Schiedsrichter Hellmut Krug als Projektleiter des Videobeweises abgesetzt. Damit würde der Weltmeister-Verband auf die schwerwiegenden Vorwürfe gegen den 61-Jährigen reagieren. Gefallen sein soll die Entscheidung am Montag während einer DFB-Sitzung in Frankfurt/Main mit Präsident Reinhard Grindel, Vizepräsident Ronny Zimmermann und Schiri-Chef Lutz Michael Fröhlich. Der DFB wollte die Nachricht weder bestätigen, noch dementieren und verwies auf eine Pressemitteilung am Nachmittag.

Krug war vorgeworfen worden, in seiner Funktion als Supervisor in der Videozentrale in Köln unerlaubterweise Einfluss auf die Entscheidungen der Videoschiedsrichter genommen zu haben. Krug soll laut eines „Bild“-Berichts beim Spiel zwischen Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg (1:1) als Supervisor zweimal eingegriffen und den Video-Schiedsrichter überstimmt haben, jeweils zugunsten der Schalker. Damit hätte Krug seine Kompetenzen überschritten, ein solches Vorgehen ist nicht erlaubt. Ein zusätzliches Geschmäckle ergibt sich in der Affäre aus Krugs Herkunft. Als gebürtiger Gelsenkirchner hatte er in seiner Schiedsrichter-Karriere kein Schalke-Spiel pfeifen dürfen.

Quelle: welt.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Quelle » So 10. Dez 2017, 16:00


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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Fr 12. Jan 2018, 20:41

Video-Assistent: Stadionbesucher bleiben weiter außen vor

In der Hinrunde griff der Videobeweis elf Mal fälschlicher Weise ein. 37 Mal aber lagen die Schiedsrichter durch ihn richtig.

Frankfurt – Nicht nur die Stars der Fußball-Bundesliga stehen ab diesem Freitag wieder im Blickpunkt – auch die Schiedsrichter. Sie und der im Sommer eingeführte Video-Assistent waren in der Hinrunde ein beständiges Aufreger-Thema, das auch in der Winterpause nicht ruhte. Auch nicht intern. Im Trainingslager auf Mallorca arbeiteten die Schiedsrichter die Hinrunde auf. Das Ergebnis: keine Revolutionen, aber Hoffnung auf Besserung, nicht zuletzt, weil es Zahlen gibt, an denen sich die Unparteiischen und vor allem der Video-Assistent in Zukunft messen lassen müssen.

In 153 Spielen hat es laut Deutschem Fußball-Bund (DFB) und Deutscher Fußball Liga (DFL) 50 Empfehlungen des Video-Assistenten an den Schiedsrichter gegeben, die getroffene Entscheidung umzukehren. 48 Mal korrigierte der Spielleiter seinen Entschluss tatsächlich. Aber: Nur 37 dieser Veränderungen erwiesen sich als korrekt. "Diese übrigen elf Entscheidungen müssen gen Null gehen. Sie sind es, die das schlechte Bild des Video-Assistenten in der Öffentlichkeit auslösen", sagt Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußball-Angelegenheiten und Fans. Gleichzeitig warb er für die neue Technik: "Wir haben 37 Fehlentscheidungen verhindert. Das Glas ist also zu drei Vierteln voll."

Quelle & Weiterlesen: Berliner Morgenpost

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mo 29. Jan 2018, 16:10

VIDEO-ASSISTENT: ABSEITSLINIE MUSS ERST ZERTIFIZIERT WERDEN

Durch das Tor des Hamburger SV zum 1:1 bei RB Leipzig an diesem Bundesliga-Wochenende ist das Thema "Abseitslinie" aufgekommen. Aus diesem Grund bezieht Ansgar Schwenken, Beratender Vertreter der DFL und seit 2016 DFB-Vorstandsmitglied, Stellung zur aktuellen Sachlage beim Video-Assistenten.

Frage: Durch das Tor des HSV zum 1:1 in Leipzig ist das Thema "Abseitslinie" wieder aufgekommen. Wie ist der Stand der Dinge?

Ansgar Schwenken: DFL und DFB werden, wie in den vergangenen Monaten immer wieder betont, erst auf die so genannte kalibrierte Linie zurückgreifen, wenn von FIFA und IFAB Versionen eines oder mehrerer Dienstleister zertifiziert wurden und zugelassen sind - ähnlich wie das vor Einführung der Torlinientechnologie der Fall war. Erst damit wären auch unsere eigenen, höchsten Qualitätsansprüche erfüllt, dass mithilfe der Linien tatsächlich in höchstem Maße verlässlich aufgelöst wird, ob eine Abseitsstellung vorliegt oder nicht. Und es damit eine weitere Unterstützung für den Schiedsrichter auf dem Platz vonseiten des Video-Assistenten kommen kann. Derzeit wird die Linie auch in keiner anderen an der Testphase beteiligten Liga eingesetzt.

Frage: Fernsehsender belegen dies - wie beim HSV-Tor - aber immer wieder mit eigenen Linien.

Schwenken: Für die von FIFA/IFAB und auch von uns angestrebten Linien sind im Vorfeld jedes Spiels umfangreiche technische Vorleistungen in den Stadien zu erbringen. Erst dadurch kann sichergestellt werden, dass die Linie in jeder Hinsicht exakt ist - mehr als ob diese Genauigkeit "nur" vom menschlichen Auge und subjektivem Ermessen abhängig ist. Denn schon die minimalste zeitliche Abweichung, schon eine hundertstel Sekunde bei der zeitlichen Festlegung des Abspiels, kann zu einem fehlerhaften Ergebnis und somit zu einen falschen Eindruck führen, ob Abseits vorlag oder aber nicht.

Frage: Wann rechnen Sie mit der Lizenzierung eines funktionierenden Systems?

Schwenken: In Verlauf dieser Testsaison eher nicht mehr. Wir erinnern auch daran, dass die "Abseitslinie" im Protokoll des IFAB, also im Anforderungskatalog für den Video-Assistenten, gar nicht vorgesehen war - bis dieses Mittel kurzfristig beim Confederations Cup 2017 doch - und dann ohne wirkliche Verlässlichkeit - zum Einsatz kam. Und ganz allgemein sollte auch noch einmal festgehalten werden, dass es beim Einsatz des Video-Assistenten, insbesondere in der derzeitigen Testphase, um die Verhinderung von groben und offensichtlichen Fehlentscheidungen geht.

Quelle: dfb.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Do 8. Feb 2018, 10:17

Hannover-96-Fans beenden Stimmungsboykott

Vereinspräsident Martin Kind lässt seinen Übernahmeantrag ruhen. Die Ultras von Hannover 96 wollen ihr Team deswegen wieder anfeuern. Sie stellen aber Bedingungen.

Die organisierte Fanszene von Hannover 96 wird ihr Team vorerst wieder anfeuern. Bei einem Treffen der aktiven Fanszene stimmte eine knappe Mehrheit der etwa 500 Anwesenden dafür, den Stimmungsboykott zunächst "ruhen zu lassen". Am Tag zuvor hatte Vereinspräsident Martin Kind entschieden, seinen umstrittenen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel auszusetzen. Die 96-Fans stellten mehrere Bedingungen, die der Verein erfüllen müsse, damit sie ihr Team weiterhin unterstützten. So fordern die Fans eine faire Podiumsdiskussion mit Vereinsverantwortlichen über die Vorgänge im Club. Ein solches Treffen habe 96 den Mitgliedern für Ende Februar in Aussicht gestellt. Außerdem müsse der Verein unter anderem 119 ursprünglich abgelehnte Mitgliedsanträge bis Ende Februar rückwirkend und ohne Auflagen annehmen. Danach soll neu über den ruhenden Stimmungsboykott entschieden werden. Seit August vergangenen Jahres verweigern die 96-Fans ihrem Team die Unterstützung im Stadion. Sie protestieren damit vor allem gegen die Pläne von Präsident Kind, die Anteilsmehrheit an der Profiabteilung des Bundesligisten zu übernehmen.

Quelle & Weiterlesen: zeit.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Borstel » Mi 21. Feb 2018, 11:25

https://www.ndr.de/sport/fussball/Polizeikosten-DFL-unterliegt-vor-Gericht,polizeikosten104.html

Ich halte das Urteil für nicht schlüssig und zudem bedenklich, Mal abgesehen davon, dass ich dies im Wortlaut nicht kenne. Das Urteil wird, sofern hier der rechtstaatlichen Logik hinsichtlich von Polizeiaufgaben Rechnung getragen und dafür weiter gestritten wird, sicher irgendwann von der obersten, gerichtlichen Instanz kassiert werden (müssen). Mir geht es hier nicht um eine Wertung der DFL und ihrer Einnahmen sowie deren Verwendung an sich, sondern ganz allgemein um das rechtsstaatliche Prinzip.

Wir hatten dieses Thema an anderer Stelle bereits im Forum. Daher hier nachfolgend größtenteils "copy & paste" meiner damaligen Ausführungen. Dieses Urteil widerspricht meines Erachtens auch der Auffassung des OLG Bamberg (Beschluss v. 24.11.2015 – 3 Ss OWi 1176/15), dass ein Fußballspiel eine öffentliche und keine geschlossene Veranstaltung ist. Die Folge davon ist: Bei öffentlichen Veranstaltungen ist es Aufgabe des Staates, für die Gewährleistung der polizeirechtlichen Schutzgüter zu sorgen. Hierzu zählt die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Die dafür anfallenden Kosten gelten in der Regel als steuerfinanzierter Staatsaufwand. Insofern ist die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ein öffentliches Gut, das jedermann zugänglich ist. Die Polizei wird somit nicht dahingehend tätig, dass sie die Durchführung der Veranstaltung sichert, sondern vielmehr dient sie dem Schutz der Besucher und unbeteiligter Dritter, womit sie lediglich ihre eigenen Aufgaben wahrnimmt. Wenn man dies zugrunde legt, scheidet ein Aufwendungsersatz aus der sogenannten öffentlich-rechtlichen Geschäftsführung ohne Auftrag aus.

Nun wird hier auf einen Mehraufwand abgestellt, welcher der DFL in Rechnung gestellt wird. Nur, wer stellt diesen fest? Der Rechnungssteller? Und wer prüft, ob der Mehraufwand verhältnismäßig gewesen ist? Der Rechnungssteller? Wer stellt den Bedarf des Mehraufwandes fest und ob sich dieser "gelohnt" hat? Und auch ganz allgemein sehe ich einen Aufwendungsersatz in Höhe von Mehrkosten mehr als kritisch.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Sandmann » Mi 21. Feb 2018, 11:30

Das sehe ich genauso.

Die Sache wird durch die Instanzen gehen.

Wenn das so durch geht, könnte das auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben, bspw. auf die Durchführung von Demonstrationen. Dann würden Grundrechte direkt berührt und das Verfassungsgericht müsste sich damit beschäftigen.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Quelle » Mi 21. Feb 2018, 11:56

Beim DFB ist man schon ganz erregt:

https://www.dfb.de/news/detail/stellung ... en-182179/

"Der Kampf gegen Gewalt darf nicht privatisiert und kommerzialisiert werden, sondern ist Aufgabe der Polizei."

Das stellt sich mir natürlich die Frage warum die Sportgerichte des DFB dann die Vereine ständig mit horrenden Geldstrafen überziehen. :confuse

Hier gibt es übrigens die PM des Gerichtes: https://www.oberverwaltungsgericht.brem ... ngen-10889

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mi 21. Feb 2018, 18:05

Reaktion zum Urteil aus der Hauptstadt ...

Berlin will Kosten für Polizeieinsätze nicht zurückfordern

Das Land Berlin will sich die Kosten für Polizeieinsätze rund um bestimmte Sportveranstaltungen erst einmal nicht vom Veranstalter zurückholen.

Eine Sprecherin der Berliner Sportverwaltung sagte am Mittwoch, dass Berlin keine Kostenbeteiligung anstrebe - zumindest so lange es keine einheitliche Regelung in Deutschland gebe. Sportveranstaltungen seien das Markenzeichen Berlins. Würden jetzt Gebühren erhoben, könnten Veranstalter in andere Bundesländer abwandern, so die Sprecherin.

Quelle & Weiterlesen: RBB

... und aus Sachsen ---> https://www.sz-online.de/nachrichten/br ... 83533.html

[...]„In Sachsen gibt es bislang keine Bestrebungen zur Erhebung von Einsatzkosten bei Fußballspielen“, teilte das Innenministerium des Freistaats auf SZ-Anfrage mit. Man setze weiterhin auf den Dialog mit Verbänden und Vereinen um gemeinsame Sicherheitslösungen zu erarbeiten. „Ungeachtet dessen wird die Entwicklung im Bereich der Kostenlegung anderer Bundesländer auch in Sachsen aufmerksam verfolgt und in geeigneter Weise in künftige Betrachtungen einfließen“, heißt es in der Stellungnahme.[...]

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Alter_Gonzo » So 25. Feb 2018, 20:16

Ratten vs. FC Kölle 1:2

So schließt sich der Kreis. Franklin Bittencourt feierte mit dem VfB Leipzig damals den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Bei der Feier im BPS (hinter der Tribüne) hat der Goalgetter, einen kleinen Jungen auf dem Arm....Leonardo :hihihi .

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Wolkser » So 25. Feb 2018, 20:30

Das passt wie A.. auf Eimer :huepfend_blau :huepfend_gelb :zwinker

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Heizer_reloaded » Mo 19. Mär 2018, 08:26

http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... aturednews

Ach nee, so was gibt es doch gar nicht. Zumindest wenn bei Lok derartige Chaoten unterwegs sind interessiert das kaum einen derer, die dann jedes mal auf den Club einprügeln...
mors certa, hora incerta - Der Tod ist gewiss, ungewiss seine Stunde

Aus der Volkstüte: Interview mit einem Oberlehrer:
" Es ist deutlich schwerer, denn die ist von Stimmungen abhängig und kann sich alle paar Jahre ändern. Das haben wir doch erlebt beim VfB und FC Sachsen. Die Geldgeber kamen und gingen, wurden verschlissen, führten sich auf wie Fürsten aus mittelalterlichen Strukturen. Das hat unsere Stadt nicht verdient.- Ich habe ihn gleich am Anfang besucht, denn ich wollte ihn kennenlernen um einschätzen zu können, wie nachhaltig das Engagement ist. Die eindeutige Aussage von Herrn Mateschitz lautete: Ich möchte willkommen sein, möchte nicht erleben, dass man mir Knüppel zwischen die Beine wirft – dann müssen wir das Projekt woanders angehen. Hätte er nicht den Eindruck gewonnen, da ist eine fußballhungrige Stadt, dann wäre es schwer geworden."

Wir tragen die Banner des Humanismus vor uns her, bis sie die Gräber unserer Kinder bedecken...

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Di 20. Mär 2018, 17:08

Polizeikosten im Fußball: DFL geht in die Revision

Der juristische Streit um die Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga geht wie erwartet in die nächste Instanz. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ihre Ankündigung wahr gemacht und beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Bremen eingereicht. Das OVG hatte am 21. Februar entschieden, dass sich die DFL an entsprechenden Kosten beteiligen muss.

"Nach der Berufungsinstanz steht es zwischen der Freien Hansestadt Bremen und der DFL sozusagen 1:1. Wir gehen nun in die nächste Runde und werden unsere Argumente beim Bundesverwaltungsgericht vortragen. Wir begrüßen es, dass es nun eine Entscheidung durch ein Bundesgericht geben wird", erklärte DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball am Dienstag. Die Bremer Richter waren in ihrem Urteil zur der Auffassung gekommen, dass Fußballspiele auch aufgrund der Sicherheitsleistungen der Polizei wirtschaftlich erfolgreich seien. Nur, weil die Sicherheit Kernaufgabe des Staates sei, sei eine Kostenbeteiligung nicht allein deshalb auszuschließen.

Quelle & Weiterlesen: NDR

Weiterführend ---> https://dfl.de/de/home/dfl-legt-revisio ... remen.html

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Di 20. Mär 2018, 17:12

DFL hätte Kind-Antrag angeblich abgelehnt

Frankfurt/Main. Die Deutsche Fußball Liga hätte angeblich eine Übernahme des Bundesligisten Hannover 96 durch dessen Präsidenten Martin Kind abgelehnt. Kind hatte den Antrag auf Ausnahmeregelung kurz vor der Entscheidung zurückgezogen. Aus einem 78-seitigen Liga-Papier gehe hervor, dass er mit seinem Antrag gescheitert wäre, berichtete die "Bild" am Dienstag. Die DFL äußerte sich nicht dazu. Kind hatte kurz vor der geplanten Entscheidung verkündet, seinen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel, die den Stammvereinen eine Stimmenmehrheit in Fußball-Kapitalgesellschaften sichert, ruhen zu lassen. Die DFL hatte unabhängig davon eine Diskussion über die Zukunft der Regel angeregt. Das Thema steht an diesem Donnerstag bei der Mitgliederversammlung der 36 Profivereine auf der Agenda.

Quelle & Weiterlesen: Rheinische Post Online


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