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Olympia

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Der Buri
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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Do 23. Nov 2017, 23:02

"Das ist Betrug an der Sportöffentlichkeit"

Zwei russische Skilangläufer wurden wegen Dopings lebenslang gesperrt, obwohl gegen sie keine Beweise vorliegen. Ihr deutscher Anwalt klagt dagegen.

ZEIT ONLINE: Herr Wieschemann, Ihre Mandanten, die russischen Skilangläufer Alexander Legkow und Jewgeni Below, sind vom IOC lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen worden. Warum legen Sie vor dem Internationalen Sportgerichtshof Berufung gegen das Urteil ein?

Christof Wieschemann: Weil ihre Schuld nicht bewiesen ist und sie deswegen als unschuldig gelten. So ist das in einem Rechtsstaat.

ZEIT ONLINE: Der McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hat belegt: In Russland gab es ein staatlich gelenktes Doping-System, von dem die beiden auch profitiert haben könnten.

Wieschemann: Ich kenne beide Teile des Reports bis in die tiefsten Details. Er belastet nicht die einzelnen Athleten. Wenn es um deren individuelles Verschulden geht, liest man oft Passiv- und Konjunktivsätze. Gegen einen meiner Mandanten liegt gar nichts Belastendes vor, gegen den anderen auch keine Beweise, nicht mal Indizien, die eine Sanktion rechtfertigen.

Quelle & Weiterlesen: zeit.de

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Di 5. Dez 2017, 20:39

Keine Sportler unter russischer Flagge bei Winterspielen 2018

Wegen staatlichen Dopings wird Russland von den Winterspielen im Februar in Südkorea ausgeschlossen. Saubere Athleten können unter olympischer Flagge starten.

Russlands Sportler dürfen wegen des Doping-Skandals nur unter neutraler Flagge an den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang teilnehmen. Das entschied das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne. Damit entgeht Russland einem kompletten Ausschluss. Die Spiele finden vom 9. bis 25. Februar statt. Zugleich wurde das Nationale Olympische Komitees Russlands (ROC) für die Winterspiele gesperrt. Das ROC muss auch etwa 12,7 Millionen Euro (15 Millionen US-Dollar) zahlen. Damit sollen die Kosten der IOC-Untersuchungen zum Doping erstattet und eine unabhängige Testbehörde errichten werden. In Südkorea dürfen dann nur unbelastete russische Athleten "unter strikten Konditionen" teilnehmen. Sie werden unter olympischer Flagge starten.

Außerdem wurde der frühere russische Sportminister Witali Mutko, der aktuell Chef des russischen Fußballverbandes und WM-Organisationschef ist, für alle zukünftigen Olympischen Spiele ausgeschlossen. Ein Komplettausschluss blieb Russland jedoch erspart – es wäre der erste in der 121-jährigen Geschichte der Olympischen Spiele wegen Doping-Verstößen. Russland kann vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS noch Einspruch einlegen.

Quelle & Weiterlesen: zeit.de

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duke
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Re: Olympia

Beitragvon duke » Di 5. Dez 2017, 21:27

Ja ja.

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Re: Olympia

Beitragvon Maximo Lider » Di 5. Dez 2017, 22:23

:schlaf

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Re: Olympia

Beitragvon Ivent54 » Mi 6. Dez 2017, 22:00

Systematischer Staatsdoping? Man sollte die Länder ausschließen die nicht Dopen, die Liste sollte wohl kurz sein.
Alle Schaben sind hässlich

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Mi 6. Dez 2017, 22:12

Wieso sollte man die Länder ausschließen, die nicht dopen :confuse Mal ganz davon abgesehen, dass es meiner Meinung nach kein Land auf der Welt gibt, welches nicht darauf zurückgreift :angel

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Re: Olympia

Beitragvon duke » Mi 6. Dez 2017, 22:24

UHHHH.
"Systematisches Staatsdoping"
Da lach ich mich doch kaputt.
Wie sähe denn die Liste für Länder bei "Systematischem Unidoping" aus?

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Di 2. Jan 2018, 12:09

Südkorea bietet Nordkorea Gespräche über Olympia an

Seoul hat Pjongjang anlässlich der bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Südkorea Gespräche auf hoher diplomatischer Ebene angeboten. Diese könnten am 9. Januar stattfinden.

Eine Zusammenkunft auf hoher Ebene könne im Grenzort Panmunjom stattfinden, sagte Vereinigungsminister Cho Myong Gyon am Dienstag. Dabei könne über eine mögliche Beteiligung Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im Februar im südkoreanischen Pyeongchang gesprochen werden, aber auch über andere Themen zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen.

In seiner Neujahrsansprache drohte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erneut mit einem Einsatz von Atomwaffen. Zugleich deutete er an, dass Nordkorea eine Delegation zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea entsenden könnte. Regierungsvertreter beider Länder sollten sich dringend treffen, um das Senden einer nordkoreanischen Delegation zu besprechen, sagte Kim. Das wurde als Geste der Dialogbereitschaft interpretiert.

Quelle & Weiterlesen: NZZ

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Do 18. Jan 2018, 14:55

Nord- und Südkorea bilden gemeinsames Olympia-Team

Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Pyeongchang wollen Nord- und Südkorea zusammen ins Stadion einlaufen. Zudem soll es ein gemeinsames Eishockey-Team geben.

Nord- und Südkorea wollen zum ersten Mal eine gemeinsame Mannschaft für die Olympischen Spiele aufstellen. Die Sportler wollten bei der Eröffnungszeremonie am 9. Februar in Pyeongchang zudem gemeinsam ins Stadion einlaufen, teilte das südkoreanische Ministerium für Wiedervereinigung in Seoul mit. Die Sportler sollten dabei eine gemeinsame Fahne mit einem Bild der Halbinsel tragen, hieß es weiter. Beide Länder kündigten außerdem ein gemeinsames Eishockey-Team der Frauen an.

Während Nord- und Südkorea schon bei früheren Olympischen Spielen gemeinsam bei der Eröffnung auftraten, wäre es das erste Mal, dass sie bei Olympia auch eine gesamtkoreanische Mannschaft in einer Sportart stellen. Das Internationale Olympische Komitee muss den Plänen noch zustimmen. Nach südkoreanischen Angaben wollen Vertreter beider Länder an diesem Wochenende mit dem IOC beraten. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, will Nordkorea eine 550 Mitglieder zählende Delegation entsenden.

Quelle & Weiterlesen: zeit.de

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Re: Olympia

Beitragvon duke » Do 18. Jan 2018, 15:20

Bis das soweit ist (kommt), fließt noch viel Wasser den Potomac hinab. :zwinker

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Re: Olympia

Beitragvon Sandmann » Do 18. Jan 2018, 21:19

Der Buri hat geschrieben:Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, will Nordkorea eine 550 Mitglieder zählende Delegation entsenden.


10 Sportler, 100 Funktionäre/Nomenklatura, 200 Lakaien für diese, der Rest Sicherheit/Geheimdienst. :hihihi

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Fr 26. Jan 2018, 05:12

Heute in zwei Wochen beginnen die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Insgesamt werden in 15 Disziplinen 306 Medaillen verteilt.

Offizielle Seite ---> https://www.pyeongchang2018.com/en/index

Deutsche Olympiamannschaft ---> https://www.teamdeutschland.de/de/athle ... -2018.html

Pressemappe der ARD und des ZDF (Programmübersicht ab Seite 29) ---> https://presseportal.zdf.de/fileadmin/z ... e_2018.pdf

Eurosport ---> https://www.eurosport.de/olympia/pyeong ... tory.shtml

DOSB/IOC/NADA/WADA Regularien & Co ---> https://www.dosb.de/de/olympia/olympisc ... dokumente/

(Gebremste) Erwartungen ---> http://www.fr.de/sport/olympia/deutsche ... -a-1434173

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Re: Olympia

Beitragvon doppelm » Do 1. Feb 2018, 11:15

Nächste Woche beginnen die Winterspiele in Südkorea
Sportgericht hebt 28 Russen-Sperren auf :hihihi

http://www.bild.de/sport/olympia/doping ... .bild.html

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Do 1. Feb 2018, 11:30

Für alle, die (wie ich) bild.de aufgrund des Ad-Blockers nicht lesen können ...

Viele Olympia-Sperren für Russen aufgehoben

Lange hat sich das höchste Sportsschiedsgericht mit den lebenslangen Sperren für russische Wintersportler beschäftigt und sie nun in 28 Fällen aufgehoben. In Pyeongchang dürfen die Sportler wohl aber dennoch nicht starten.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die lebenslangen Sperren gegen 28 russische Wintersportler aufgehoben. Elf weitere Sportler bleiben von den Olympischen Spielen in Pyeongchang ausgeschlossen, ihre lebenslangen Sperren sind laut CAS aber ebenfalls ungültig. Der CAS betonte, dass die Athleten nicht für "unschuldig" erklärt worden seien, sondern dass die Beweislage seines Erachtens nicht ausreichend sei.

Langlauf-Olympiasieger Alexander Legkow, Skeleton-Olympiasieger Alexander Tretjakow und Rodler Albert Demtschenko gehören zu den Athleten, deren Sperren der CAS nun aufhob. Der deutsche Rodler Andi Langenhan bleibt daher Vierter der Spiele von Sotschi und erhält nicht nachträglich Bronze. Bob-Olympiasieger Alexander Subkow zählt hingegen zu den Athleten, die für Pyeongchang gesperrt bleiben. Die 39 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) lebenslang für Olympia gesperrten russischen Wintersportler waren in den zurückliegenden Tagen vom höchsten Sportgericht angehört worden, ebenso wie Kronzeuge Grigori Rodschenkow - früher Chef des Anti-Doping-Labors Moskau - und der kanadische WADA-Chefermittler Richard McLaren.

Quelle & Weiterlesen: tagesschau.de

Weiterführend ---> http://www.tas-cas.org/fileadmin/user_u ... S_IOC_.pdf

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Re: Olympia

Beitragvon doppelm » Do 1. Feb 2018, 16:10

:devil Tagesschau.de gehört aber auch in den Ad-Blocker
:huepfend_blau :huepfend_gelb

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Do 1. Feb 2018, 16:16

Ja, meinetwegen - extra für dich gibts sogar ne Meldung auf RT ---> https://deutsch.rt.com/international/64 ... leten-auf/ :schlaf

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Re: Olympia

Beitragvon doppelm » Do 1. Feb 2018, 16:39

das die solche dinge auf dieser seite/RT thematisieren - hätte ich nun nicht gedacht :zwinker

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Sa 3. Feb 2018, 11:09

E-Sport: Der Weg zu den Olympischen Spielen in Pyeongchang

Vor dem offiziellen Beginn der Olympiade 2018 in Pyeongchang kehrt der E-Sport zurück zu seinen südkoreanischen Wurzeln.

Judo und Online-Gaming: Das sind die zwei großen Leidenschaften des im polnischen Kielce aufgewachsenen Michal Blicharz. Dass seine Liebe zum Wettkampfsport und zum Gaming allerdings eines Tages verschmelzen und Geschichte schreiben würden, hätte er sich niemals träumen lassen. Denn den Anfang nahm die seine, als er noch extra in Internetcafés gehen musste, um mit seinen Freunden Unreal Tournament zu spielen. Nachdem er in seiner Heimatstadt sämtliche Talente besiegt hatte, begab er sich als Unreal-Kämpfer auf Wanderschaft. So reiste er bereits in den frühen 2000er-Jahren mit einer optischen Maus und Kopfhörern quer durch Polen und nahm in Cafés, in denen reihenweise Windows-98-PCs aufgestellt waren, an Turnieren teil. „Der Antrieb für meine Freunde und mich war pure Abenteuerlust. Wir versuchten, jemanden zu finden, der uns herausfordern würde“, erzählt er.

Seit damals hat sich Profi-Gaming zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. Heute hilft Blicharz als Vizepräsident von ESL Gaming überall auf der Welt bei der Organisation von E-Sport-Turnieren, zum Beispiel den Intel Extreme Masters, der am längsten laufenden internationalen E-Sport-Wettkampfserie. Viele dieser Wettkämpfe werden inzwischen von Fernsehsendern übertragen und die E-Sportler haben Star-Status. Das Publikumsinteresse am Intel Extreme Masters in Oakland 2017 beispielsweise ist mit 28,6 Millionen Live-Stream-Zugriffen von Fans aus aller Welt im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen. Da Intel nun weltweiter Partner der Olympischen Spiele ist, wird die E-Sport-Szene die Chance erhalten, einen Wettkampf als Vorspiel zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang auf der bislang größten Bühne zu demonstrieren. Beim dortigen Intel Extreme Masters werden die weltbesten StarCraft-II-Gamer nicht nur um Ruhm und Ehre gegeneinander kämpfen. Sie erhalten auch die Chance, sich einen Teil der 150.000 US-Dollar Preisgeld zu sichern.

Bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres begannen die Ausscheidungskämpfe mit einem weltweiten Online-Qualifying. In Peking wurde darüber hinaus am 19. Dezember zwischen den beiden bestplatzierten Spielern aus China ein Live-Qualifying ausgetragen. Die Gewinner der beiden Ausscheidungskämpfe dürfen nun in Südkorea gegeneinander antreten. „Für uns ist dies ein weiterer großer Schritt, um mehr Menschen rund um den Globus die Chance zu geben, die Faszination E-Sport zu erleben“, sagt John Bonini, Vice President and General Manager of Esports and Gaming bei Intel. Wie phänomenal sich die Szene in den letzten Jahren entwickelt hat, zeigt ein Blick auf die Zahlen. So soll Schätzungen von Newzoo zufolge E-Sport Ende 2017 weltweit ein Publikum von 385 Millionen Menschen angezogen und einen Umsatz von annähernd 700 Millionen US-Dollar verzeichnet haben. Dies entspräche einem Wachstum von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2020 soll E-Sport sogar ein Publikum von 589 Millionen Fans in seinen Bann ziehen und einen Umsatz von 1,48 Milliarden US-Dollar erwirtschaften.

Ein weiteres Beispiel sind die Intel Extreme Masters, die im vergangenen Jahr im polnischen Kattowitz stattfanden und 173.000 Fans anlockten. Diese Publikumszahl übertrifft mühelos jene der größten Fußballstadien der Welt. Dem Business Insider zufolge brach das Event mit 46 Millionen Online-Zuschauern obendrein den E-Sport-Rekord für das größte Online-Publikum. Im Vergleich zu 2016 verzeichnete die Veranstaltung ein Plus von 60.000 Event-Besuchern und 35 Prozent mehr Online-Zuschauern. „In den letzten Jahren haben wir beobachtet, dass der E-Sport weltweit an Beliebtheit gewinnt“, so Michael Morhaime, CEO von Blizzard Entertainment und Entwickler von StarCraft. Für ihn ist die Tatsache, dass der E-Sport seine Premiere im Vorfeld zur Olympiade 2018 feiert, eine willkommene Heimkehr – immerhin gilt Südkorea als Geburtsland des E-Sports.

„Blizzard ist seit beinahe 20 Jahren im E-Sport involviert“, erklärt Morhaime. „Für uns begann alles in den späten 1990ern mit StarCraft in Korea. Korea spielte eine echte Vorreiterrolle, als das Land StarCraft als Wettkampfspiel einführte und damit in den Mainstream aufnahm.“ Aus diesem Grund scheint es fast Schicksal zu sein, dass das Intel Extreme Masters Pyeongchang 2018 mit einem StarCraft-II-Turnier starten wird. Zu einer Zeit, als professionelles Gaming in anderen Teilen der Welt noch unbekannt war, trainierte der legendäre StarCraft-Gamer Yun-Yeol „NaDa“ Lee bereits zehn Stunden täglich, verdiente in einem Jahr 200.000 US-Dollar und wurde von ganzen Horden von Fans abgöttisch verehrt und angefeuert. Da professionelles Gaming mittlerweile immer mehr zu einem ernstzunehmenden Beruf wird, „beobachten wir, dass sich E-Sport von einer Leidenschaft zu einer Haupterwerbsquelle entwickelt“, so StarCraft-Kommentator Geoff Robinson.

Allerdings: Abseits der Halbinsel Südkorea startete der E-Sport zunächst nur langsam durch. „Wir wurden auf Messen in eine Ecke verbannt und hatten vielleicht zehn Zuschauer“, erinnert sich Blicharz an die erste Saison der Intel Extreme Masters im Jahr 2006. Als sich diese 2009 ihren Weg nach China bahnten, führte die dortige Regierung sogar einen regelrechten Kreuzzug gegen den schädlichen Einfluss von Gaming-Cafés. In der Zwischenzeit hat sich die Volksrepublik jedoch zu einem der größten E-Sport-Märkte entwickelt und Turniere wie das Intel Extreme Masters Shanghai verzeichnen einen riesigen Ansturm. Auch sonst hat sich die Turnierreihe bei der Expansion des E-Sports rund um den Globus verdient gemacht. Beim Intel Extreme Masters 2017 in Sydney etwa, dem bislang ersten großen E-Sport-Turnier auf australischem Boden, stimmten tausende lärmender Australier in den „Aussie Aussie Aussie, oi oi oi“-Fangesang mit ein. „Der E-Sport hat sich zu einer Naturgewalt entwickelt, die niemand ignorieren kann“, sagt Blicharz.

Das Intel Extreme Masters 2018 in Pyeongchang ist seiner Einschätzung nach ein weiterer Meilenstein. Denn mit dieser Gaming-Bühnenshow hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) gezeigt, dass E-Sport ein Wettbewerb bei künftigen Olympischen Spielen werden könnte. Die Anerkennung als olympische Disziplin wiederum könnte dem Sport einen extremen Schub verleihen. Alleine die Qualifying-Wettkämpfe im Vorfeld von Pyeongchang erreichten ein komplett neues Publikum und halfen, die Fangemeinde des E-Sports zu vergrößern. Dies gilt jedoch umso mehr, da viele Länder einen Großteil ihrer finanziellen Mittel für den Sport in Disziplinen stecken, die Teil des olympischen Programms sind. Ein Beispiel: Lange wurde die Profi-Tennisszene stark von den USA dominiert. Seitdem die Sportart 1988 olympisch wurde, hat sich das Wettkampfniveau jedoch enorm gesteigert und in der Weltspitze sind Spieler aus aller Herren Länder vertreten. Genau das Gleiche könnte auch dem E-Sport passieren. Es wird jedenfalls höchst interessant zu beobachten sein, wie sich dieser bis zu den nächsten Olympischen Winterspielen 2022 weiterentwickelt.

Quelle: iq.intel.de

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Sa 3. Feb 2018, 16:29

Mögliche Bewerbungen aus Schweden, Kanada und der Schweiz

Bis Ende März müssen die Bewerbungen offiziell eingereicht werden, Interessenten gibt es viele.

Lausanne – IOC-Chef Thomas Bach rechnet trotz der jüngsten Bürgerentscheide gegen Olympia mit starken Bewerbern für die Winterspiele 2026. „Im Moment befinden wir uns mit einer Reihe von Interessenten aus drei Kontinenten im Dialog“, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der Zeitung „Die Welt“ am Dienstag. Zuletzt hatten die Bürger in Kernregionen des Wintersports wie Tirol, Graubünden oder München gegen Olympia-Bewerbungen votiert. Bach verwies indes darauf, dass im Zuge des geänderten Vergabeverfahrens nicht möglichst viele, sondern nur die bestmöglichen Kandidaten gefunden werden sollten.

Noch sei daher keine offizielle Bewerbung notwendig. Einige Interessenten hätten in den Gesprächen avisiert, auch eine Bewerbung erst für 2030 anzustreben. „Durch das neue Verfahren haben wir sehr viel mehr Flexibilität und Möglichkeiten, vorzeitig im Einklang mit den potenziellen Bewerbern das Feld der Interessenten auf die Stärksten zu reduzieren, bevor es überhaupt zur heißen Phase der Bewerbung kommt“, sagte Bach.

In der derzeit informellen Sondierungsphase sind die schwedische Hauptstadt Stockholm, das kanadische Calgary und die Schweizer Region um Sion als potenzielle Bewerber im Rennen. Bis Ende März müssen die Bewerbungen beim IOC vorliegen. Im September 2019 wird der Olympia-Gastgeber 2026 bei der IOC-Session in Mailand verkündet.

Quelle: shz.de

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Do 8. Feb 2018, 09:17

ZDF Zoom von gestern: Das System Olympia - Geld, Gier und Macht? – Film von Markus Harm und Jens Weinreich

---> https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoo ... t-100.html

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Re: Olympia

Beitragvon Sandmann » Do 8. Feb 2018, 09:41

Die Sportanlagen dort werden nach den Spielen komplett wieder abgebaut bzw. renaturiert, weil man keine wirtschaftliche Nachnutzung hat. Ein Irrsinn!

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Re: Olympia

Beitragvon Wolkser » Do 8. Feb 2018, 11:25

Das hat mit SPORT nichts mehr gemein,ist nur noch Geldbeschaffung für Bach und seines Gleichen

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Re: Olympia

Beitragvon LOK 4 ever » Do 8. Feb 2018, 22:30

Eurosport1 HD während Olympia über Kabel und Satellit frei geschaltet.

Eurosport und TLC über Satellit in HD frei empfangbar:

https://www.dwdl.de/nachrichten/65488/e ... mpfangbar/

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Re: Olympia

Beitragvon Der Buri » Sa 10. Feb 2018, 13:36

Erste Medaille - gleich eine Güldene - Laura Dahlmeier im Biathlon-Sprint ... Und die niederländischen Eisschnelläufer machen da weiter, wo sie in Sochi aufgehört haben - alle drei Medaillen bei den 1500 Metern der Frauen abgeräumt :prost

P.S.: Gleich noch die Skispringer von der "kleinen" Schanze zum Abschluss des ersten Tages - da ist eventuell auch noch ein Podestplatz drin :smoke

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Re: Olympia

Beitragvon Newcomer » Sa 10. Feb 2018, 16:41

Der Buri hat geschrieben:Erste Medaille - gleich eine Güldene - Laura Dahlmeier im Biathlon-Sprint ... Und die niederländischen Eisschnelläufer machen da weiter, wo sie in Sochi aufgehört haben - alle drei Medaillen bei den 1500 Metern der Frauen abgeräumt :prost

P.S.: Gleich noch die Skispringer von der "kleinen" Schanze zum Abschluss des ersten Tages - da ist eventuell auch noch ein Podestplatz drin :smoke


Podestplatz hat geklappt. :prost


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