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"Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Fragen und Anregungen zum Forum, facebook
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Einsatzleiter
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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon Einsatzleiter » So 17. Dez 2017, 22:43

Eine Frage an die germanistisch interessierte Nutzerschaft des Forums:

Borstel hat geschrieben: Solltest Du Dich darüber hinaus nicht vielmehr Deiner Berufung widmen, mithin hier im Forum Grammatik zu prüfen?


Ist der Gebrauch des Adverbs "mithin" in obigem Zitat korrekt?
Quod licet Iovi, non licet bovi.

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Borstel
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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon Borstel » Mi 20. Dez 2017, 12:35

"Mithin" bedeutet 'folgerichtig', 'dementsprechend', 'folglich', 'also', etc. Daher bin ich der Ansicht, dass die Verwendung des entsprechenden Adverbs korrekt ist. Ich finde solche Fragen tatsächlich interessant. Wenn also jemand anderer Auffassung ist, immer her damit.

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duke
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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon duke » Mi 20. Dez 2017, 13:06

Ganz im Gegenteil, Ganz im Gegenteil!
Das obige Frage gestellt wird, ist möglicherweise schon, bzw. ein weiteres Anzeichen dafür, das wir nur noch äußerst limitiert mit dem deutschen Sprachschatz, mithin Sprachgebrauch umgehen.
Die derzeitige Wertschätzung liegt in etwa bei "hast du" = "hassu".
Von Rechtschreibung ganz zu schweigen.
Aber da habe ich selbst regelmäßig eine 5 bekommen.
Wenn es gut lief auch gern eine 4 und kann in sofern den Ball nur flach spielen.
Wenn ich aber heute sehe was da auf 100 Wörter geboten wird,
fühle ich mich im Nachhinein ungerecht behandelt. :hihihi

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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon Newcomer » Mi 20. Dez 2017, 16:45

Borstel hat geschrieben:"Mithin" bedeutet 'folgerichtig', 'dementsprechend', 'folglich', 'also', etc. Daher bin ich der Ansicht, dass die Verwendung des entsprechenden Adverbs korrekt ist. Ich finde solche Fragen tatsächlich interessant. Wenn also jemand anderer Auffassung ist, immer her damit.


Unterstellt, dass die Bedeutung von "mithin" richtig ist, müsste es nach meinem Sprachgefühl dann aber "... mithin hier im Forum Grammatik zu prüfen." heißen. Bei Verwendung von "zu prüfen" würde ich "mithin" eher weglassen. Ist aber eher Sprachgefühl als Wissen von meiner Seite.

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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon Borsdorfer » Mi 20. Dez 2017, 22:06

Sprachgefühl oder doch eher kommunikative Kompetenz?
Mithin sollte dies schon getrennt betrachtet werden! :iller

Wolfdietrich
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Re: Mi., 22.11.2017 | 14:05 Uhr | 1. FC Lok - BSG Chemie

Beitragvon Wolfdietrich » Sa 13. Jan 2018, 11:20

Borstel hat geschrieben:@Sandmann, wir missverstehen uns. Mir ging es nicht darum, inwieweit Du Netzwerke wie Facebook, Twitter o. ä. aus welchen Gründen auch immer nicht als Informationsquelle nutzt. Ganz nebenbei handhabe ich das ganz genauso. Vielmehr wollte ich mit meinem vorangegangenen Beitrag zum Ausdruck bringen, dass, und dies leite ich aus Deinen Ausführungen in dem entsprechenden Beitrag ab, Du Dich scheinbarsogar innerhalb von Informationsquellen wie z.B. "ZEIT", "Süddeutsche", etc. nicht breit genug informierst.



Es ging nicht um Rechtschreibfragen. Das Adjektiv scheinbar wurde adverbial siinnentstellend gebraucht. Inhaltlich ist anscheinend, tatsächlich gemeint, um der Vermutung Raum zu gegeben , dass

der Sandmann nicht alle Artikel der o. g. Blätter gelesen hat. Scheinbar verhält sich jedoch adversativ zu anscheinend. Scheinbar und anscheinend sind keine Synonyme.

Der Vorwurf der Unvollständigkeit der Erfahrung, ist ein eristisches Stilmittel. Er beruht auf der Quantität eines Urteils. "2. In Absicht auf die Allgemeinheit eines Erkenntnisses findet ein realer Unterschied statt zwischen generalen und universalen Sätzen, der aber freilich die Logik nichts angeht. Generale Sätze nämlich sind solche, die bloß etwas von dem Allgemeinen gewisser Gegenstände und folglich nicht hinreichende Bedingungen der Subsumtion enthalten, z. B. der Satz: man muß die Beweise gründlich machen; — universale Sätze sind die, welche von einem Gegenstande etwas allgemein behaupten."
Immanuel Kant
-
Logik
ein Handbuch zu Vorlesungen
Königsberg
(1800)

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Borstel
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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon Borstel » So 14. Jan 2018, 10:18

In Ordnung. Danke für die Ausführungen. Nebenbei, magst Du mich irgendwie besonders? Da gäbe es doch so viele andere Nutzer, bei welchen Du Dich richtig austoben könntest.

Du hingegen, welcher als Grammatikextremist daherkommt (zu Recht! - korrigiert; Danke Wolfdietrich), hast eher kleinere „Probleme“ mit der Rechtschreibung und Interpunktion sowie dem Ausdruck. :zwinker Aber ich bin jetzt auch nicht der größte „Ketschup“ -Fan. Daher gibt es hier keine Fallbeispiele.
Zuletzt geändert von Borstel am So 14. Jan 2018, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.

Wolfdietrich
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Re: "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - die Rechtschreibecke im Lok-Forum

Beitragvon Wolfdietrich » So 14. Jan 2018, 16:28

Es heißt zu Recht.


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