2. Bundesliga

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Der Buri
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Re: 2. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » So 13. Okt 2019, 09:17

Cenk Sahin – St. Paulis schwere Suche nach einer tragbaren Trennung

Der Fall Cenk Sahin wird den FC St. Pauli noch eine Weile lang beschäftigen. Die Forderung der Ultras, den Türken nach seinem Post pro Einmarsch in Syrien („Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und den Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!") noch am selben Tag vor die Tür zu setzen, war illusorisch. Nun wird fieberhaft nach einer gangbaren Lösung gesucht. „Der Verein hat eine Stellungnahme abgegeben, dabei werde ich es belassen“, sagte Coach Jos Luhukay, der Sahin nicht in den Kader für das Bremen-Spiel genommen hatte.

Stattdessen jettete der Offensivmann in seine Heimat. Nach einigen Irritationen zuvor sorgte Luhukay dann für Aufklärung und sagte, dass er davon gewusst habe. „Der Verein hat ihn für die nächsten drei Tage freigestellt“, erklärte der Niederländer. Wenn am Dienstag trainiert wird, erwarte er Sahin zurück.

Ob der Spieler tatsächlich nochmal in Hamburg auf irgendeinen Platz zurückkehrt, darf allerdings zumindest angezweifelt werden. Auch in der Mannschaft ist Sahins Positionierung nicht wirklich prickelnd angekommen, vom Umfeld ganz zu schweigen. An Einsätze im St. Pauli-Trikot ist nicht mehr zu denken, deshalb muss ein Weg gefunden werden, sich so zu trennen, dass der Verein nicht alle monetäre Last zu tragen hat. Einfach wird das nicht.

Quelle: Morgenpost

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Die Ultrà Sankt Pauli dazu ...
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Keinen Schritt mit Cenk Şahin
„Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!“ sagt Cenk Şahin zu der absolut erschütternden Attacke des türkischen Militärs auf die kurdischen Gebiete in Syrien. Es ist nicht der erste sprachliche und mediale Ausrutscher von Şahin in dieser Thematik, bereits in der Vergangenheit äußerte er sich pronationalistisch, regimetreu und verächtlich über das Sterben der kurdischen Bevölkerung. Während oftmals eher das junge Alter der Spieler und die einseitige Sozialisation entschuldigend herangezogen werden muss, gilt dieses im Fall Cenk Şahin nicht mehr – er wusste, dass er sich bereits Fehltritte geleistet hatte und dass es sich bei diesen Postings in unserem Vereinsumfeld um einen klaren Affront handeln muss.

Für uns Ultras steht deshalb fest, dass Cenk Şahin nicht mehr im Trikot des FC Sankt Pauli aufläuft. Wir fordern den Verein auf, Cenk Şahin am heutigen Freitag, den 11. Oktober zu entlassen! Während noch vor kurzer Zeit die YPG/YPJ nahezu die einzigen waren, die in Syrien erfolgreich den IS bekämpften und dabei große Verluste hinzunehmen hatten, werden sie nun von Trump fallengelassen. Die zeitgleich einsetzende Empörung aus Berlin und anderen Hauptstädten entbehrt jeglicher Grundlage, sind es doch gerade die westlichen Länder, die Waffen und Logistik an die Türkei lieferten. Erdogan setzt nun seinen Angriffskrieg fort, mit dem Ziel der Vertreibung der kurdischen Bevölkerung und der Auslöschung selbstverwalteter, basisdemokratischer Ideen in der Region.

Wie man sich erneut mit diesem ekelhaften Wahnsinn solidarisieren kann, ist uns schleierhaft.

Wir fordern des weiteren alle braun-weißen Fans und Ultras auf, sich den Protesten in Hamburg und anderswo anzuschließen, um deutlich zu machen, dass wir die kurdische Bevölkerung in Rojava nicht alleine lassen.

Freies Rojava, gib nicht auf!
Şahin, verpiss Dich!

Ultrà Sankt Pauli 2002

Quelle: USP

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Der Buri
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Re: 2. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Di 12. Nov 2019, 17:12

Präzedenzfall :confuse

Videobeweis in Dresden: SVWW legt Protest gegen Spielwertung ein

Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden lässt sich Verlauf und Ausgang der Partie bei Dynamo Dresden nicht gefallen und legt Protest ein. Hintergrund ist eine umstrittene Entscheidung des Schiedrichters und seines Video-Assistenten.

Der SV Wehen Wiesbaden legt Protest beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gegen die Wertung der 0:1-Niederlage bei Dynamo Dresden ein. Dies bestätigten ein Sprecher des Zweitliga-Aufsteigers und der DFB am Montag. Wehen hatte die Partie am Freitag mit 0:1 verloren – nach einem umstrittenen Einsatz des Video-Schiedsrichters (VAR). Die Wiesbadener waren durch Manuel Schäffler (26. Spielminute) vermeintlich in Führung gegangen. Doch weil der Ball bei einem Dynamo-Angriff zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) den Treffer nach einem Hinweis des Video-Schiedsrichters in Köln nicht und entschied auf Abstoß für Wiesbaden. Die Gäste hatten sich danach bitterlich beklagt.

Dass Übersehen wurde, dass der Ball bereits im Toraus war, führte zunächst zu einem Vorteil für Dynamo und nicht für uns. Zudem ist dies dann aus unserer Sicht eine neue Spielsituation", begründete ein Vereinssprecher diesen Schritt. "Wir sind zwar der Überzeugung, dass der VAR mit bestem Wissen mit einem entsprechenden Regelwerk eingeführt worden ist, dieses muss aber einer dauerhaften Überprüfung unterzogen werden. Dies wollen wir mit unserem Einspruch im Sinne des Fußballs erreichen." Das zuständige DFB-Sportgericht werde zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden, teilte der Verband mit. "Ein Fußballspiel wird völlig unnötig zerstört", hatte Trainer Rüdiger Rehm zuvor kritisiert. "Wir haben richtig gute Schiedsrichter, aber die werden kaputt gemacht dadurch, dass immer wieder eingegriffen und von irgendwoher irgendwas gesehen wird, was 25.000 im Stadion nicht gesehen haben." Der Schwede Alexander Jeremejeff erzielte in der 41. Minute das Tor des Tages für Dresden. Dynamo-Trainer Christian Fiel hatte eingeräumt: "Wir müssen dankbar sein, dass der Schiedsrichter so entschieden hat."

Quelle: Hessenschau

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Re: 2. Bundesliga

Beitragvon Nightliner » Di 12. Nov 2019, 17:21


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Re: 2. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mi 27. Nov 2019, 22:07

Nach zwei Wochen hat man endlich einen Verhandlungstermin gefunden :angel

Sportgericht verhandelt Wehen Wiesbadener Einspruch am 5. Dezember

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, ab 11 Uhr im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus mündlich den Einspruch des SV Wehen Wiesbaden gegen die Wertung des Zweitligaduells mit Dynamo Dresden am 8. November 2019. Die Begegnung hatte Dresden 1:0 gewonnen. Wehen Wiesbaden begründet seinen Einspruch damit, dass die Rücknahme des Tores zur vermeintlichen Gästeführung nach Intervention des Video-Assistenten (VAR) regelwidrig erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe. Geleitet wird die Verhandlung von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts.

Quelle: dfb.de

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Re: 2. Bundesliga

Beitragvon BRM » Di 3. Dez 2019, 22:57

Dynamo will in der nächsten Saison unbedingt wieder in Magdeburg und Zwickau spielen.

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Re: 2. Bundesliga

Beitragvon Zeitzer Lokist » Mi 4. Dez 2019, 13:40

BRM hat geschrieben:Dynamo will in der nächsten Saison unbedingt wieder in Magdeburg und Zwickau spielen.


Und gegen Lok Leipzig :yeah


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