Nationalmannschaft

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon MiB » Sa 23. Mär 2019, 04:32

OK, da kommen wir wohl nicht zusammen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
Mir gefällt die Entwicklung aber nicht, dass die Sprachpolizei jetzt auch schon vor dir im Stadion sitzt.

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Mi 27. Mär 2019, 12:50

Schönweitz nach EM-Quali: "Werden die passenden Schlüsse ziehen"

Die U 19- und U 17-Nationalmannschaft haben bei ihren EM-Qualifikationspartien nicht die angestrebten Resultate eingefahren. Während die U 19 trotz zweier verdienter Siege das EM-Ticket bereits verpasste, muss die U 17 um die Endrunden-Teilnahme zittern und ist auf die Ergebnisse in den anderen Quali-Gruppen angewiesen (UEFA: "Die acht Gruppensieger und die sieben Gruppenzweiten mit der besten Bilanz gegen die jeweiligen Gruppenersten und -dritten nehmen zusammen mit Gastgeber Republik Irland an der Endrunde vom 3. bis zum 19. Mai teil. Die Auslosung findet am 4. April in Dublin statt."). Meikel Schönweitz, Cheftrainer U-Nationalmannschaften beim DFB, ordnet die Situation im Gespräch mit den DFB.de-Redakteuren Peter Scheffler und Ronny Zimmermann ein.

DFB.de: Herr Schönweitz, sowohl die U 19- als auch die U 17-Nationalmannschaft hat in der EM-Quali nicht das gewünschte Ergebnis eingefahren. Während die U 17 noch um das EM-Ticket zittert und von den anderen Gruppen abhängig ist, schied die U 19 bereits aus. Wie bewerten Sie die Gesamtsituation?

Meikel Schönweitz: Über den deutschen Fußball im Allgemeinen und den deutschen Nachwuchs im Speziellen wird derzeit viel diskutiert, die jüngsten Ergebnisse der U 19- und U 17-Nationalmannschaft bei der EM-Qualifikation passen dabei ins Bild. Das reine Abschneiden ärgert uns und genügt natürlich nicht unseren Ansprüchen, wenngleich die jeweilige Situation im Gesamtkontext betrachtet werden muss. Es tut sich bereits einiges im Nachwuchs. Es wird derzeit intensiv daran gearbeitet, einige Veränderungen im System einzuleiten. Wir sind hierbei im engen Austausch mit der DFL, den Vereinen und den Landesverbänden. Allerdings müssen wir uns bewusst sein, dass die Konsequenzen ihre Zeit brauchen und sie keineswegs eine Garantie für unmittelbare Besserung sind. Unabhängig davon, ist es unser gemeinsames Bestreben in der Gegenwart, das Maximum aus den aktuellen Teams herauszuholen und möglichst viele Spieler für höhere Aufgaben zu entwickeln. Individuelle Beispiele zeigen, dass dies funktioniert – in Bezug auf die aktuellen Ergebnisse in den EM-Qualifikationsspielen gelang es uns diesmal nicht.

DFB.de: Bei der U 19 war das Ausscheiden denkbar eng. Letztlich fehlte ein kroatischer Treffer zum Weiterkommen. Wie schätzen Sie das Abschneiden des Teams von DFB-Trainer Guido Streichsbier ein?

Schönweitz: Das Aus der U 19 ist mit Blick auf die Leistung sehr bitter. Der U 19-Modus ist extrem hart und erlaubt keinerlei Ausrutscher. Da sich nicht wie bei den Endrunden-Turnieren der Herren-Nationalmannschaften insgesamt 24 oder gar 32 Mannschaften qualifizieren, sondern nur acht Teams die U 19-EM erreichen, wird jeder Fehler direkt bestraft. So auch diesmal. Eine 0:1-Niederlage gegen Norwegen (https://de.uefa.com/under19/season=2019 ... index.html) trotz bester Chancen führte dazu, dass zwei hochverdiente Siege gegen Kroatien und Ungarn nicht reichten, um quasi zum "Viertelfinale" aus den besten acht Teams Europas in diesem Altersbereich zu gehören. Es ist kein Trost für uns, dass andere sehr ambitionierte Nationen wie Belgien und England sowie der Verlierer aus der Partie zwischen Spanien und den Niederlanden ebenfalls ausgeschieden sind. Die U 19 von Guido Streichsbier hat in allen drei Spielen sehr leidenschaftlich und diszipliniert agiert.

DFB.de: Die U 17 beendete ihre Qualifikationsgruppe als Tabellenzweiter und muss nun hoffen, zu den sieben Besten der acht Gruppenzweiten zu gehören, um das EM-Ticket noch zu lösen. Wie fällt Ihr Fazit zum Abschneiden des Teams von DFB-Trainer Michael Feichtenbeiner aus?

Schönweitz: Die U 17-Nationalmannschaft hat zwar noch Chancen auf das EM-Ticket, ist aber abhängig von den Ergebnissen aus den anderen Gruppen. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben, da es trotz spielerischer Überlegenheit und beeindruckender 60 Torschüsse in den drei Spielen unter dem Strich nur zu einem Sieg gereicht hat. Ein Manko in beiden Quali-Runden liegt mit der mangelnden Chancenverwertung auf der Hand. Wir werden die Auftritte gemeinsam detailliert und kritisch auswerten und daraus die passenden Schlüsse für kommende Aufgaben ziehen.

Quelle: dfb.de

Übersicht U19 ---> https://de.uefa.com/under19/season=2019/standings/

Übersicht U17 ---> https://de.uefa.com/under17/season=2019 ... mt/2019/03
Aktuelle Tabelle der Gruppenzweiten (bis Montag wird in anderen Gruppen noch gespielt) ---> https://en.wikipedia.org/wiki/2019_UEFA ... aced_teams

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Sa 1. Jun 2019, 16:56

Erstmals im DFB-Kader: Bayerns Ersatztorhüter fährt zur Nationalmannschaft - „Berufung verdient“

Große Ehre für Bayerns Ersatz-Keeper: Zum ersten Mal in seiner Karriere ist er für die A-Nationalmannschaft berufen. Er ist im Kader für die EM-Qualifikation.

Frankfurt am Main – „Wenn er in dieser Saison gebraucht wurde, war er da und hat beim FC Bayern Top-Leistungen gezeigt. Das ist eine große Qualität“, schwärmt DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Sven hat sich diese Berufung verdient.“ Der ehemalige Stuttgarter Sven Ulreich hat es zum ersten Mal in den Kader der deutschen A-Nationalmannschaft geschafft. Die Verletzungen von Bernd Leno und Marc-André ter Stegen haben den 30-Jährigen in die Mannschaft gespült. So kann sich Manuel Neuer bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Estland auf seinen gewohnten Ersatzmann verlassen.

Quelle & Weiterlesen: TZ

Der restliche Kader für die beiden Quali-Spiele ...

Bild

Quelle: DFB via Twitter

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Lok-Hase » Sa 1. Jun 2019, 18:39

Die National-Mannschaft wird langsam wieder deutsch. :daumenhoch
Vieleicht werde ich irgendwann wieder Fan von ihr

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon duke » Sa 1. Jun 2019, 19:04

Ich wusste bis eben nicht, das da auch "nichtdeutsche" im Kader waren.

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Do 29. Aug 2019, 12:29

Poldis Lustreise


Lukas Podolski sagt, er hätte Lust auf das Olympische Fußballturnier 2020. Weshalb der DFB jetzt genau eine Aufgabe hat: Poldi für Tokio zu nominieren! Ein offener Brief.

Lieber DFB, liebe Verbandsbosse,

Sie hatten zuletzt relativ viel Ärger am ohnehin stets von sachlichen Krawatten eingeschnürten Hals. Da gab es beispielsweise den Ex-Präsident Reinhard G., der sich so formuliert zwar irgendwie sexy spricht, dessen Steifheit bei öffentlichen Auftritten aber von Erotik so weit entfernt war wie die Löwsche Hand von Löwschen Körperregionen, in denen man die Löwsche Hand eigentlich vermuten würde, wenn gerade eine Milliarde Menschen zuschauen – bei einem WM-Finale etwa. Und der letztendlich über einen Skandal stolperte, über den frühere Verbandsgranden, Stichwort Sommermärchen, nur müde lächeln können. Apropos: Haben Sie mal auf die Uhr geguckt? Es ist fünf vor zwölf. Also wirklich. Es ist 11:55 Uhr an einem Mittwochmittag, und soeben erreichte das Land via Sportbild die Nachricht, dass Lukas Podolski gerne bei den Olympischen Spielen dabei wäre. Als Spieler!

Was Ihnen die Möglichkeit bietet, auch mal wieder etwas richtig zu machen. Falls Sie irgendwann, auf einem Flug von Katar nach Frankfurt zum Beispiel, vergessen haben sollten, wie man das Richtige vom Falschen unterscheidet, hier eine kurze Veranschaulichung: Die Idee Ihres IT-Kommissionschefs Walter Desch, 74, auf seiner privaten Homepage den »Witz des Monats« zu veröffentlichen, diesen seit April 2014 nicht mehr zu aktualisieren und dementsprechend bis heute die zu etwa gleichen Teilen dämliche wie sexistische »Was heißt Blondine auf Chinesisch? Dumm Ding«-Anti-Pointe für die ganze Welt sichtbar stehen zu lassen, war die falsche.

Wie auch immer: Podolski bietet sich an, beim olympischen Fußballturnier noch ein letztes Mal das DFB-Dress überzuziehen. Denn, sie haben es womöglich gelesen (Fax?), drei Spieler im Kader dürfen älter sein als 23. Weshalb wir Ihnen an dieser Stelle zurufen: Nehmen Sie Poldi mit nach Japan! Beziehungsweise: Sorgen Sie zumindest dafür, dass er bis zum Sommer 2020, bis zu den Olympischen Spielen, nicht von dort abhaut. Dass er sich, wenn man so will, nicht von der Stelle bewegt. Wie man Stillstand fördert und Fortschritt vermeidet, brauchen wir Ihnen ja nicht zu erzählen. Außerdem, das behaupten wir einfach mal, würde es Podolski für den DFB sicher umsonst machen. Zur Erinnerung: Umsonst, das sind in etwa 287304,35 Euro weniger, als eine durchschnittliche Präsidiums-Fete an der Copacabana kostet.

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Do 19. Sep 2019, 17:29

Diskussion um Neuer eskaliert: Hoeneß droht dem DFB ganz offen

Eigentlich hatte alles ganz harmlos begonnen. Marc-André ter Stegen hatte seine Unzufriedenheit über seine Reservistenrolle bei der jüngsten Länderspielreise kundgetan. Von Mal zu Mal wurde der Ton schärfer. Jetzt trat Präsident Uli Hoeneß auf den Plan, drohte dem DFB ganz offen und forderte die Presse in Süddeutschland zu einer anderen Berichterstattung auf.

Zunächst spielten sich die Kontrahenten Neuer und ter Stegen den Ball hin und her, bis der Bayern-Keeper die fernmündliche Auseinandersetzung für beendet erklärt hatte - zumindest in der Öffentlichkeit. Die Bayern-Bosse wollen das Thema indes nicht auf sich beruhen lassen. Zunächst forderte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge "ein Stück Dankbarkeit einem Mann gegenüber, der 90-mal für Deutschland gespielt und alles gewonnen hat" und sah die Rolle des DFB in der Causa kritisch. Präsident Uli Hoeneß legte noch eine Schippe drauf, fuhr nach dem 3:0-Erfolg gegen Roter Stern einen Generalangriff auf den DFB, die Presse und ter Stegen.

Zum "Warmlaufen" kritisierte Hoeneß zunächst noch die vielen Länderspielpausen. "Jetzt gibt es ja schon drei Unterbrechungen bis Weihnachten. Das ist ein Wahnsinn, das muss geändert werden", regte sich der 67-Jährige auf. "Jedes Mal, wenn die Mannschaften so ein bisschen im Rhythmus sind, dann ist wieder so ein Länderspiel. Das kann so nicht weitergehen. Karl-Heinz ist derselben Meinung und wir werden auch intervenieren", kündigte er sogar an. Richtig in Fahrt kam Hoeneß, als er auf die Diskussion rund um Neuer und ter Stegen angesprochen wurde. Bevor er dem Barça-Keeper die Leviten las, waren erst die Journalisten dran. "Ich finde, das ist ein Witz - vor allem auch die Münchner Presse finde ich nicht in Ordnung. Die westdeutsche Presse unterstützt ter Stegen extrem, als wenn er schon 17 Weltmeisterschaften gewonnen hätte. Von der süddeutschen Presse sehe ich gar keine Unterstützung", wünscht sich Hoeneß Parteinahme der Journalisten für seinen Spieler.

Keeper ter Stegen griff er persönlich an. "Ich finde das unmöglich, dass man so ein Thema in die Öffentlichkeit bringt", zeigt Hoeneß keinerlei Verständnis für den Vorstoß aus Barcelona und geht noch weiter: "Er hat überhaupt keinen Anspruch, da zu spielen." Bei den Torleuten sei es etwas anderes als bei Feldspielern, unterstreicht Hoeneß. Da könne man nicht ständig hin-und herwechseln, denn: "Die Hierarchie muss klar sein. Und die Hierarchie bedeutet: Manuel Neuer ist die Nummer 1. Er ist über viele Jahre der beste Torwart der Welt gewesen. Jetzt war er verletzungsbedingt eine Zeit lang außer Gefecht. Aber es war doch klar, wenn er wieder alte Form hat und die hat er jetzt, dass nur er die Nummer 1 sein kann. Manuel Neuer ist doch viel besser und viel erfahrener. Da gibt es doch gar keine Diskussion für irgendjemanden auf der Welt daran zu zweifeln, dass Manuel Neuer bei uns in Deutschland im Tor steht. Der kann solange spielen, wie er gesund ist. Er wird immer der Beste sein."

Zum Abschluss der Abrechnung war nochmal der DFB dran. Denn mit dem Verband liegen die Bayern ja seit der Ausbootung von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng im Clinch. "Wir kriegen ständig vom DFB Theater! Zuerst die unmögliche Ausbootung und die Art und Weise, wie hier die drei Spieler schlecht behandelt wurden. Und jetzt dasselbe wieder mit Manuel Neuer. Dass man das zulässt, dass ein Mitspieler in die Öffentlichkeit geht, für ein Thema, das er nur mit Joachim Löw zu besprechen hat, das ist nicht in Ordnung. Wir werden uns das in Zukunft nicht mehr gefallen lassen, dass unsere Spieler hier ohne Grund beschädigt werden." Auf die Frage, was er denn machen wolle, sagte Hoeneß noch: "Wir werden den Leuten schon mal ein bisschen Feuer geben. Das können wir."

Quelle: kicker.de

Bierhoffs Reaktion ---> https://www.kicker.de/758259/artikel/bi ... ationalelf
Und nochmal Hoeneß ---> https://www.kicker.de/758293/artikel/ho ... ationalelf

:kopfschuettel

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon MiB » Fr 20. Sep 2019, 11:07

Recht hamse: Artikel 1 GG. Bayernspieler in der "Die Mannschaft", sind unantastbar. :zensur

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Sa 5. Okt 2019, 12:02

DFB-All-Stars gegen Italien: Ganz besondere Erinnerungen

Deutschland gegen Italien - welcher Fußballfan hat da keine Bilder im Kopf? Das Jahrhundertspiel von 1970, das WM-Halbfinale 2006 von Dortmund oder das Elfmeterdrama von Bordeaux bei der EM 2016, als Deutschland erstmals bei einem Turnier ein Sieg gegen den Angstgegner gelang. Wer auf dem Platz stand, hat natürlich seine eigenen, ganz speziellen Highlights oder auch Tiefpunkte - jedenfalls Unvergessliches - zu erzählen. Das beweist ein Blick auf die Italien-Geschichten einiger unserer Teilnehmer am Spiel der DFB-All-Stars am 7. Oktober (ab 18 Uhr, live auf Sport1) in Fürth gegen die Azzurri Legends.

Bild

Wer wusste schon noch, dass Guido Buchwald sein erstes Länderspiel 1984 eben gegen jene Italiener, damals Weltmeister, machte? Buchwald kam frisch aus der 2. Liga und spielte mit dem VfB Stuttgart seine erste Bundesligasaison, in der er auf Anhieb Meister wurde. Vier Tage nach dem Titeltriumph setzte ihn Bundestrainer Jupp Derwall im letzten EM-Test in Zürich zur allgemeinen Überraschung von Anfang an ein (66 Minuten) und feierte ein "vielversprechendes Debüt"- laut Kicker.

Quelle & Weiterlesen: dfb.de

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Do 7. Nov 2019, 23:40

"Welche Werte sind für uns unverhandelbar? Zum Beispiel Frauenrechte"

Der DFB will seine Teams nur noch dort spielen lassen, wo Frauen in Stadien dürfen, schreibt Präsident Fritz Keller. Er äußert sich zudem über Can und Gündoğan.

Die deutsche Fußballnationalmannschaft will künftig bei der Auswahl von Länderspielreisen stärker die politische und gesellschaftliche Lage im Gastgeberland berücksichtigen. "Wir müssen innerhalb des deutschen Fußballs gemeinsam in den Diskurs gehen, um komplexe Fragen differenziert zu beantworten. Welche Werte sind für uns unverhandelbar? Zum Beispiel Frauenrechte", schreibt der neue DFB-Präsident Fritz Keller in einem Beitrag für die Welt (https://www.dfb.de/news/detail/keller-g ... ln-209885/). Er habe in seiner ersten Präsidiumssitzung eine Beschlussvorlage eingebracht, "auf deren Grundlage wir keine Auswahlmannschaften mehr zu Spielen in Ländern antreten lassen, in denen Frauen nicht gleichberechtigt und frei von Diskriminierung Zugang zu Fußballstadien oder anderen Sportstätten gewährt wird". Dieser Vorschlag sei einstimmig vom DFB-Präsidium angenommen worden.

Zugleich regte Keller eine Grundsatzdebatte über die Rolle des Fußballs an. "Wir benötigen einen übergreifenden Grundkonsens als gemeinsame beständige Gesprächsgrundlage im deutschen Fußball – um uns nicht von denen spalten zu lassen, die den Fußball für ihre Zwecke missbrauchen wollen", schrieb er. Keller bezog sich dabei auch auf den Wirbel um Social-Media-Likes der deutschen Nationalspieler İlkay Gündoğan und Emre Can rund um das EM-Qualifikationsspiel gegen Estland. Damals hatten die beiden Nationalspieler bei Instagram ein Foto von türkischen Fußballern favorisiert, die nach dem Tor von Cenk Tosun zum 1:0 im Spiel der Türkei gegen Albanien mit der Hand an der Stirn salutierten. Die türkischen Fußballer wollten damit ihre Solidarität mit den Soldaten demonstrieren, die an der international verurteilten Militäraktion der Türkei gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien im Einsatz waren. Gündoğan und Can hatten ihre Likes nach Protesten zurückgezogen.

Als DFB-Präsident habe er sich bewusst entschieden, sich mit öffentlichen Äußerungen dazu zurückzuhalten, schrieb Keller. "Denn das Thema ist für hektische Schnellschüsse zu wichtig und ernst. Wie viele moderne multikonfessionelle und multiethnische Gesellschaften, nicht nur in Deutschland, muss auch der DFB seinen Weg erst tastend suchen." Doch an der "erneuten Diskussion" seien Gündoğan und Can "nicht unschuldig", schrieb Keller. "Mit sensiblen Themen muss man auch bei Social Media sensibel umgehen. So viel darf man erwarten." Auch der DFB müsse sich jedoch "kritisch hinterfragen, ob wir im Umgang mit dem Thema alles richtig machen". In Integrationsfragen habe der Verband in den vergangenen Jahren "vieles richtig" gemacht, aber "auch Fehler".

In seinem Beitrag schrieb Keller auch, dass die "gesamte deutsche Gesellschaft" überfordert sei bei den Fragen, wie Integration gelingen könne. "Was kann und muss jeder Einzelne und jede Einzelne von uns dazu beitragen? Wie zum Beispiel umgehen mit der Türkei unter Erdoğan? Vor diesem Hintergrund ist es zu viel verlangt, dass ausgerechnet zwei Fußballnationalspieler mit türkischen Wurzeln die perfekte Lösung präsentieren sollen, die ein ganzes Land nicht findet." Es gebe keine einfachen und erst recht keine schnellen Lösungen.

Quelle: zeit.de

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Mo 18. Nov 2019, 10:41

Super Deutschland Olé

Schwindendes Zuschauerinteresse, harsche Kritik für überteuerte Trikots, ein Verband in der Sinnkrise – endlich bekommt der Fußball, was er verdient.

Man erntet, was man sät. Und so sah sie aus, die traurige Ernte, die der Deutsche Fußball-Bund im Spätherbst 2019, gerade einmal fünfeinhalb Jahre nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Brasilien, einfahren durfte: Mediale und öffentliche Ohrfeigen im Vorfeld, ein aus Protest geschlossenes Fanprojekt und am Ende 33.164 Zuschauer an einem nasskalten Samstagabend zum Heimspiel gegen Weißrussland, die eine zur Jahreszeit passende Stimmung verbreiteten. Wenn es wenigstens echte Gastfreundlichkeit gewesen wäre, die dafür gesorgt hätte, dass sich die rund 100 Weißrussen im Auswärtsblöckchen gleich mehrfach Gehör verschaffen durften. Doch damit hatte das nichts zu tun. Wer wirklich für Fußball brennt, wer sich für diese Zuneigung in einem Stadion leidenschaftlich austoben möchte, der geht nicht mehr zu einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft. So sieht sie aus, die traurige DFB-Realität.

Mit den rein sportlichen Darbietungen, um das gleich vorweg zu nehmen, hat das nur am Rande zu tun. Sicher, die verkorkste WM 2018 steckt noch allen in den Knochen, aber die meisten Fans haben längst verstanden, dass sich diese Auswahl in einem Umbruch befindet und dass es selbst auf diesem Spitzenniveau etwas Zeit braucht, um den nächsten Titelkandidaten zu formen. Die Kritik, die regelmäßig auch auf die Spieler abgefeuert wird, ist nicht völlig unberechtigt, nur trifft sie meist die Falschen.

Die Verantwortlichen für die gegenwärtige Misere standen auch am Samstag nicht auf dem Platz. Verantwortlich sind jene Entscheider, die den WM-Titel 2014 und die damit verbundene Euphoriewelle komplett falsch eingeschätzt haben. Die da nicht schon die Zeichen der Zeit erkannt haben, sondern aus Gier, Geltungsbewusstsein oder Verblendung Profit aus der damals besten Länderauswahl des Planeten schlagen wollten. Schon damals war das Publikum bei Länderspielen ein anderes, als in den Bundesligastadien, schon damals empfand jeder halbwegs normal tickende Fußballfan den Coca-Cola-Fanclub als unglaublich lächerlich, schon damals war es eine Frechheit, was man für Trikots der Nationalmannschaft bezahlen sollte. Schon damals war der bezahlte Fußball von seiner Basis so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Der DFB mit seiner Größe, Macht und Power hätte die Möglichkeiten gehabt, das Rad der Zeit nicht anzuhalten, aber doch eine bessere, weil basisnähere Richtung einzuschlagen.

Das, so salopp muss man das mal sagen, haben alle, die in Sachen Nationalmannschaft eine Entscheiderrolle einnehmen, grandios verkackt. »Wir müssen zusehen, dass Fußball Volkssport bleibt«, hat Leon Goretzka jüngst tapfer verkündet und damit vor allem die Nationalmannschaft gemeint. Eine Aussage, die aller Ehren wert ist, aber schon seit vielen Jahren überholt ist. Aus der immer etwas biederen DFB-Auswahl, die damit ja nur ein Spiegelbild der immer etwas biederen deutschen Gesellschaft war, wurde eine Hochglanztruppe namens »Die Mannschaft«, eine Marketingstrategie, die gerne als eine der schlechtesten in der Geschichte des deutschen Fußballs abgeheftet werden darf. Statt sich den Luxus zu erlauben, mit moderaten Ticketpreisen und bezahlbarem Merchandising eine Alternative zum aufgeblasenen Vereinsfußball zu schaffen, oder zumindest mit ein paar Handgriffen die Illusion der basisnahen Volkssportveranstaltung zu wahren, entfernte man sich mit jedem neuen Marketinggag, mit jedem peinlichen Funktionärsfehltritt, nur noch weiter von dieser Basis. Vereine wie Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen, die über gewachsene Kurvenstrukturen verfügt, können solchen Mumpitz vielleicht überstehen, die Nationalmannschaft lebt von ihrem Image und ihren Erfolgen. Was passieren kann, wenn das Image verhunzt wird, zeigte sich am gestrigen Abend.

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Europapokalfinalist » Mo 18. Nov 2019, 21:28

Guter Bericht, leider kratzen die meisten Medien das Thema zu oberflächlich und unkritisch auf. Ein Knackpunkt neben den Preisen ist die Anstoßzeit. 20:45h. Mal abgesehen von den Stadiongängern, aber wie schafft man es da auch die Jüngsten für die Nationalmannschaft zu gewinnen. Und wenn so ein Spiel bspws. in Leipzig und man aus dem näheren Umland kommt - vor Mitternacht ist man nicht zu Hause. Mit Kindern - undenkbar. Der DFB lebt leider nur in seiner Welt. Die Quitting wird gerade serviert. Zu Recht.
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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon LOKseit73 » Mo 18. Nov 2019, 23:06

Europapokalfinalist hat geschrieben:Der DFB lebt leider nur in seiner Welt. Die Quitting wird gerade serviert. Zu Recht.


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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon KevLE » Di 19. Nov 2019, 23:32

Ich glaube aber schon, das bald ein Umdenken im DFB stattfindet oder stattfinden wird. Mit dem neuen Präsidenten ist da schon ein richtiger Schritt getan. Vielleicht sollte man auch mal auf die aktiven Fanszenen zugehen und fragen was die sich für die Zukunft erwarten bzw. wünschen. Fannähe, niedrige Ticketpreise und weniger Kommerz ist da sicherlich ebenfalls hilfreich. "Die Mannschaft" dürfte bald ausgedient haben und wieder durch die "deutsche Nationalmannschaft" und "die Adler" ersetzt werden. Da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher. Mit Bierhoff und Lahm sind ja auch 2 ehemalige Spieler mit im Boot. Ich verstehe nicht warum die diese Richtung mitgegangen sind und nicht mal sagen: "Das hat mit Fußball nix zu tun und schon gar nicht mit der Nationalmannschaft." Löw ist auch nicht gerade jemand dafür. Ich habe damals schon gesagt, er hätte auf dem Höhepunkt aufhören sollen. Jetzt hätte ich lieber einen Kuntz oder Klopp am Ruder, der auch emotional mitreißen kann. Wenn man gegen Weißrussland 33.000 im Stadion hat, ist das nicht so schlecht. Wir bei Lok haben gegen kleinere ja auch deutlich weniger ZS als gegen Cottbus und Co. Deutschland war schon immer eine Turniermannschaft/land und die WM/EM ist da das Zuckerbrot. Zudem spielen wir nicht immer im selben Stadion wie England oder Frankreich. Der deutsche Fußball befindet sich im Umbruch und gerade jetzt könnte man etwas neues aufbauen bzw. etwas das früher funktioniert hat wieder einbringen. Man könnte sich auch mal ein Beispiel am Handball nehmen.

Allerdings darf man auch nicht vergessen, das es unter anderem auch an der FIFA liegt und den zahlreichen Wettbewerben (Nations League, Confed Cup usw.) die man nicht braucht. Eine gewisse Übersättigung und ein Überangebot an Möglichkeiten sich zu beschäftigen ist da auch ein Grund.
Zuletzt geändert von KevLE am Mi 20. Nov 2019, 00:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Der Buri » Di 19. Nov 2019, 23:59

Dass mit den zu vielen Spielen/Überangebot ist doch eine Mähr. Die letzten fünf Jahre ohne Turnier (WM/EM/Confed) ...

2009 - 11 Spiele
2011 - 13 Spiele
2013 - 12 Spiele
2015 - 09 Spiele
2019 - 10 Spiele

Und Bierhoff, als Triebfeder dieses Kommerzirrsinns, aus der Verantwortung zu entlassen, da gehe ich nicht mit :smoke Und zu Herrn Keller: Kaum ist er im Amt, veranstalten in Freiburg bei der U21 gegen Belgien und bei der A in Gladbach gegen Weißrussland plötzlich irgendwelche, unsäglichen Blaskapellen auf den Tribünen Konzerte - ist doch sicher auch kein Zufall :kopfschuettel

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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon KevLE » Mi 20. Nov 2019, 00:22

Trotzdem würdest du doch sagen, das es die Nations League und den Confed Cup nicht braucht oder? Mit Übersättigung meinte ich auch den Fußball im Ganzen, nicht nur die Spiele der Nationalelf. Überall wo man heute hinguckt ist Fußball und ob das immer so förderlich ist? Mit Überangebot von Möglichkeiten meinte ich auch eher E-Sport, Social Media, Kultur, andere Sportarten etc.

Thema Bierhoff: Aber genau das meinte ich ja. Wie kann ein kluger und vernünftiger Typ solche Entscheidungen treffen oder durchwinken? In seiner Spielerzeit hätte doch jeder gesagt, das klingt nicht nach ihm. Er ist auch nur ein Mensch und jeder macht mal etwas dummes, aber ich frage mich schon was in seinem Kopf vorgeht. Man kann mir auch nicht erzählen, das bei der größe des DFB's alle immer der selben Meinung sind. Es gibt bestimmt viele, die mit den Entscheidungen nicht glücklich sind oder gar ablehnen. Aber wo sind die? Warum halten sie die Klappe?

Das mit der Blaskapelle ist tatsächlich etwas merkwürdig. Aber das Keller etwas damit zu tun hat oder der Drahtzieher ist, ist für mich nicht ersichtlich. Vielleicht hat man sich auch nur ein Beispiel am College Football genommen. :zwinker

Wie gesagt es muss etwas passieren, da wirst du mir doch hoffentlich zustimmen Buri? :winke
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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Estrukiod » So 28. Jun 2020, 22:18

Was hatten alle bloß gegen ihn? Er wurde verhöhnt und verkannt, dabei war er richtig gut. Jetzt beendet Mario Gómez, einst einer der besten Stürmer der Welt, seine Karriere.

Gleich zwei Mann lagen im Strafraum und die beiden waren nicht irgendwer, sondern Pepe und Sergio Ramos von Real Madrid: zwei Verteidiger der härteren Sorte. Sie waren abgeprallt an Mario Gómez. Der Stürmer blieb stehen, den Ball am Fuß. Es fiel kein Tor in dieser Szene und doch war sie symptomatisch. Im April 2012 war das, die Bayern zogen ins Champions-League-Finale ein. Es war die Hochphase von Gómez, der damals einer der besten Mittelstürmer der Welt war. Dennoch traf der TV-Experte Mehmet Scholl ein paar Wochen später einen Nerv, als er in der Halbzeit des EM-Spiels gegen Portugal über Gómez sagte: "Ich hatte den Eindruck, dass er sich wund gelegen hat, dass man ihn wenden muss."

Bei vielen Fans hatte es Gómez, der an diesem Sonntag seine Karriere beendet, erstaunlicherweise schwer. Man rätselt, warum. Lief und schwitzte er zu wenig? Sah er zu adonishaft aus? Lag es daran, dass er im EM-Spiel gegen Österreich 2008 eine riesige Chance versemmelte oder dass er seinen Gegenspieler Maik Franz im Post-Match-Interview "Arschloch" nannte? Gómez wurde jedenfalls bei manchen Länderspielen in Deutschland ausgepfiffen. Seine Fehlschüsse wurden lauter belächelt als die anderer. Manche Schmähgesänge gegen ihn waren regelrecht gehässig. Dabei machte er Tore und Tore, zum Beispiel das zum 1:0-Sieg im EM-Spiel gegen Portugal, in dem ihn Scholl so hart anging.

2007 schoss Gómez Stuttgart zur Meisterschaft, 2009 fast noch mal, nach seinem Abgang zum FC Bayern ging es bergab mit dem VfB. Für die Bayern schoss er, falls transfermarkt.de richtig gezählt hat, 0,9 Tore pro neunzig Minuten – das ist eine bessere Quote als die von Gerd Müller. Der Torjäger Gómez war erfolgreich, wo es am schwersten ist: in der Champions League. Zwölf Mal traf er in der Saison 2012, so oft wie keiner zuvor. Als erstem Deutschen gelang ihm ein Hattrick, kurz darauf erzielte er vier Tore in einem Spiel. Nach Thomas Müller ist Gómez der beste deutsche Champions-League-Torschütze aller Zeiten, Müller brauchte aber viel mehr Spiele.

Weiterlesen: https://www.zeit.de/sport/2020-06/mario ... -stuttgart
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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Marco Dorn » So 28. Jun 2020, 22:36

Als Ergänzung wäre der auch heute noch einer für Lok.
Unsere Saison ! Leider ungekrönt !

Kobolden aus dem Unterholz
fehlt es an Ehre und an Stolz.

Keine Amnestie für die BSG Chemie.

Heizer_reloaded
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Re: Nationalmannschaft

Beitragvon Heizer_reloaded » Mo 29. Jun 2020, 12:07

Marco Dorn hat geschrieben:Als Ergänzung wäre der auch heute noch einer für Lok.


:hihihi :hihihi :hihihi

Marco, sorry, kannst Du Dich noch an 97/98 erinnern? an vermeintliche Größen wie Sauer oder Wohlfahrt?! Ne, lass mal gut sein. So was brauchen wir hier nicht wirklich.
„Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“

Ayn Rand


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