Traditionskabinett

Baumaßnahmen, Versammlungen, Fanszene, Personalkarussell
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Andre Göhre
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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Andre Göhre » Sa 31. Mär 2018, 18:03

So, jetzt ich persönlich auch einmal.
Johannes Schneider, Hans Dolge, Paul Michel und Johannes Volcker aus der aktuellen Mannschaft des VfB Leipzig vor Ausbruch des 1. Weltkrieges starben auf den Schlachtfeldern Frankreichs und Russlands.
Dazu kommt Otto Braune, Meister mit dem VfB im Jahr 1903, der ebenfalls aus dem Krieg nicht zurückkehrte.

Weitere Fußballer sind mir momentan nicht bekannt, ich bleibe aber dran.

Allen Frohe Ostern ... André

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Fr 6. Apr 2018, 11:35

+++ SCHON GEWUSST ... +++
***************************************
... dass auf dem Gelände des heutigen Bruno-Plache-Stadions ein Schwimmstadion entstehen sollte ???
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1923 schloss sich dem VfB Leipzig der Schwimmverein "Poseidon Leipzig" an und auf dem Areal der heutigen Mehrzweckhalle inklusive des Hartplatzes wollte man den Wassersportlern ein Schwimmstadion samt Tribüne errichten. Da man sich jedoch bereits drei Jahre später wieder trennte, sah man von diesem Vorhaben letztendlich ab. Poseidon bezog noch im gleichen Jahr, 1926, ein Schwimmbad längs der alten Elster, das so genannte "Poseidon Sport-und Familienbad" (Foto), welches sich am ehemaligen Flusslauf in der Nähe des heutigen Zentralstadions in der Goyastraße befand. An geplanter Stelle im Probstheidaer VfB-Stadion wurde später ein Rollhockey-Stadion errichtet, welches 1974 schließlich der heutigen Trainingshalle weichen musste. Wäre man länger mit "Poseidon" involviert geblieben, könnte man wohl heute noch im "Bruno" sicher auch ein (Frei-)Bad nehmen :zwinker ... die Pläne dazu lagen schon bereit.

A.G.

Bild

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » So 13. Mai 2018, 16:40

Ein legendäres Spiel ... und die Sache mit den 3 Streifen :zwinker
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Leipziger Fußball-Kalenderblatt des Tages - 13.05.2018:
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13.05.1987
Finale im Pokal der Pokalsieger der Saison 1986-87:

AFC Ajax Amsterdam vs. 1. FC Lokomotive Leipzig - 1 : 0

Torschütze:
1 : 0 Marco Van Basten (21.)

...vor 35 000 Zuschauern im SPYROS LOUIS/Athen.

Damit geht die erfolgreichste EC-Saison der LOKsche seit ihres Bestehens zuende.
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Eine nette, eher unbekannte, aber überaus amüsante Geschichte zum berühmten Mannschaftsfoto des 1. FC LOK
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Einigen wird sicher aufgefallen sein, dass die Fußballschuhe, die die Spieler des FCL trugen, nagelneu aussahen - waren sie aber nicht ...
... DENN, der offizielle Ausrüster für EC-Spiele damals war ADIDAS, und die Herzogenauracher verlangten, dass man ausschließlich Artikel aus ihrem Haus zu den Spielen trage.
Hans Richter jedoch schwor Stein und Bein auf seine Töppen der anderen Dassler-Firma "PUMA" und weigerte sich vehement, diese abzulegen.
So blieb dem damaligen Zeugwart (der Name ist mir leider unbekannt) nichts Anderes übrig, als auf die alten, verschliessenen PUMA-Stiefel von "Hansi" in einer schlafraubenden nächtlichen Sonderaktion die berühmten sowie begehrten drei Streifen zu pinseln ... und da danach noch ein gehöriges Arsenal an weißer Farbe übrig war, besserte er auch gleich das Erkennungs- bzw. Markenzeichen des Ausrüsters auf den Fußballschuhen der anderen blau-gelben Kicker aus.

Am nächsten Morgen sahen die Dinger brandneu aus, das Foto war beeindruckend, der Zeugwart müde, Hans Richter und ADIDAS jedoch vollends zufrieden

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Do 28. Jun 2018, 17:19


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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mo 2. Jul 2018, 22:40

Die Initiative 1903 äußerte heute auf Facebook, dass deren Traditionself am 21./22. Juli gegen die "Europapokalhelden der Achtzigerjahre des 1. FC Lok Leipzig" zu einem freundschaftlichen Fußballspiel antritt. Gibt es darüber vereinsseitig schon genauere Informationen :confuse

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mo 27. Aug 2018, 13:02

27. August 2004

Was für ein Fußballabend – der Wahnsinn, geil, der pure Hammer – ach was, einfach unbeschreiblich. Offiziell wurden zwar 3.235 Fans (darunter 111 aus Böhlitz-Ehrenberg – angereist mit zwei LVB-Bussen) angegeben, aber inoffiziell konnte man von knapp 5.000 Fans an diesem historischen Abend (bei Dauerregen!) im Bruno-Plache-Stadion "hören". Und keiner brauchte sein Kommen bereuen ... Zur Pflichtspiel-Premiere (zum ersten Mal wurden auch die nagelneuen Lok-Trikots präsentiert) in der ersten 1. Runde des Stadtpokals gab es für den Elftligisten gegen den TSV Böhlitz-Ehrenberg (Stadtliga = 8. Liga) einen satten 8:0 (1:0) Kantersieg. Besonders im zweiten Durchgang zauberten die Heusels, Richters und Co.! Was für ein Abend – auch Dank der FANTASTISCHEN FANS (lieferten eine Pyro-Show nach der anderen ab). Diesen Abend wird keiner der Anwesenden vergessen – und die Gäste können sich (Dank der Pokalregelung) über die Hälfte der heutigen Einnahmen freuen. So könnte es ewig weiter gehen – aber der Reihe nach, soweit man es in Worte bzw. Text fassen kann ...

Quelle & Weiterlesen: Chronik

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Sa 8. Sep 2018, 17:21

08.09.1914

Johannes "Hans" Schneider, zweifacher Meisterspieler des V.f.B.Leipzig, 1906 sowie 1913 als Torhüter und zweifacher deutsche Nationalspieler, fällt wenige Tage nach Beginn der Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg bei Bitry-le-Francois im Alter von nur 27 Jahren. Johannes Schneider war damit der erste von 109 Vereinskameraden der Leipziger Bewegungsspieler, der auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges ihr Leben ließen. In stillem Gedenken an einen großen Sportsmann!

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mi 12. Sep 2018, 08:44

Heute wäre Peter Gießner 77 Jahre alt geworden.

Peter Gießner, am 12. September 1941 in Leipzig geboren, begann seine fußballerische Karriere 1960 beim Vorgänger der BSG Chemie Leipzig, dem SC Lokomotive Leipzig , wurde jedoch bei der "Neuordnung des Leipziger Fußballs" im Jahr 1963 als "förderungswürdig" eingestuft und dem Leistungszenrum des neugegründeten SC Leipzig zugeordnet, der 3 Jahre später zum 1. FC Lokomotive Leipzig wurde. Den Probstheidaern blieb Gießner die nächsten 14 Jahre treu, bestritt für die LOKsche insgesamt 339 Punkt-, Pokal und EuropaCup-Spiele in denen er 8 Tore schoss und wurde mit dem FCL International Football Cup-Sieger 1966, DDR-Vizemeister 1967 und Halbfinalist im UEFA-Pokal 1974.

Nach der Saison 1974/75 beendete Gießner seine aktive Laufbahn, blieb jedoch den Blau-Gelben treu, war von 1975 bis 1990 beim 1. FC Lokomotive Leipzig der jüngste Klubvorsitzende der DDR-Fußballgeschichte und von 1998 bis 2002 Sportdirektor bei dessen Nachfolger VfB Leipzig. In seiner Zeit als Vorsitzender war der 1. FC Lok 4mal FDGB-Pokalsieger (1976, 1981, 1986, 1987), zweimal DDR-Vizemeister (1986, 1988) und Finalist im Europapokal der Pokalsieger 1987.

Die Methoden Gießners waren nicht immer unumstritten, gerade der Ortsrivale aus Leutzsch bekam dies oft deutlich zu spüren. Doch zu Zeiten der DDR war Peter Gießner genau der richtige Mann, um mit "seinem", mit harter Hand geführten Verein überhaupt den Hauch einer Chance gegen die, vom Staat bevorzugten Clubs wie z.B. die Polizei-Mannschaft von Dynamo Dresden oder Mielkes "Stasi-Elf" BFC Dynamo zu haben.
Die Erfolge gaben ihm Recht.

Peter Gießner verstarb heute vor 15 Jahren, am 12.09.2003 zu seinem 62. Geburtstag an den Folgen einer schweren Diabetes, die noch während seiner aktiven Zeit bei der LOKsche diagnostiziert worden ist. Heute erinnert eine Gedenktafel am Spielertunnel im Bruno-Plache-Stadion an den Vater des blau-gelben Erfolges jener Tage, als die LOKsche auf Triumphzug durch Europa ging.

Quelle: André Göhre für Netzwerk Blau-Gelb via Facebook

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Sa 22. Sep 2018, 10:46

+++ HAPPY BIRTHDAY, "ALTER" +++
**********************************************
Wir gratulieren Wolfgang Altmann recht, recht herzlich zum 66. Geburtstag.

Wolfgang, am 22. September 1952 in Markranstädt geboren, begann 1960 bei der BSG Turbine Markranstädt mit dem Fußballspielen. 1969 wechselt er zur Nachwuchsabteilung der BSG Chemie Leipzig, für die er in der DDR-Juniorenoberliga spielt. In der Nachwuchsnationalmannschaft kommt er in dieser Zeit auf vierzehn Einsätze. 1971 erfolgt die "Delegierung" zum Leistungszentrum nach Probstheida. Außer in der Zeit zwischen November 1978 und Mai 1980, in der er seinen „Ehrendienst“ bei der Nationalen Volksarmee ableisten "durfte" und für die ASG Vorwärts Kamenz spielte, blieb er den Blau-Gelben bis 1987 treu. Mit dem 1. FC Lokomotive Leipzig wird er 1976, 1981, 1986 und 1987 FDGB-Pokalsieger, DDR-Vizemeister 1986, Halbfinalist im UEFA-Pokal 1974 gegen Tottenham Hotspur und er gehörte zum Kader der Mannschaft, die 1987 im Finale des Europapokals der Pokalsieger in Athen gegen den AFC Ajax Amsterdam stand. Der "Alte" ist somit der einzige Leipziger Spieler, der zweimal in einem EuropaCup Halbfinale eingesetzt wurde.

Altmann bestritt 43 Europapokalspiele, insgesamt lief er für den 1. FC Lokomotive Leipzig zwischen 1971 und 1987 in 424 Spielen auf, in denen er insgesamt 54 Tore erzielte. 1987 wechselte er zur TSG Markkleeberg, für die er noch bis 1990 als Spieler aktiv war. Wolfgang Altmann ist heute in Sachen Traditionspflege ein wichtiger Partner vom NETZwerk "blau-gelb" und des 1. FC Lokomotive Leipzig. Er besucht regelmäßig die Spiele der LOKsche im Bruno-Plache-Stadion.

Wir wünschen dem "Alten" alles erdenklich Gute, viel Gesundheit ... möge er unserem blau-gelben Haufen noch lange erhalten bleiben und vor allem so bleiben, wie er ist.

Quelle: André Göhre für Netzwerk Blau-Gelb via Facebook

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Di 4. Dez 2018, 21:35

Das älteste überlieferte Mannschaftsfoto, welches den VfB Leipzig gemeinsam mit seinem Gegner zeigt, entstand heute vor 114 Jahren ...


Leipziger Fußball-Kalenderblatt des Tages

04.12.1904
In einem Einladungsspiel unterliegt der V.f.B. Leipzig dem Fußball-und CricketClub Eintracht 1895 Braunschweig auf dem Lindenauer Sportplatz mit 4:5.

Bild

Erklärung zum Foto und der Beschriftung: Damals war es noch nicht üblich, die Heimmannschaft als erstes zu benennen. Meist stand die siegreiche vorn.

Foto/Quelle: Fußballmuseum von Eintracht Braunschweig. Vielen Dank an Marcus A. M. Keune für die freundliche Unterstützung.

Quelle: André Göhre für das Netzwerk Blau-Gelb via Facebook

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » So 6. Jan 2019, 05:42


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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Di 15. Jan 2019, 13:16

Leipziger Fußball-Kalenderblatt des Tages - 15.01.2019
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15.01.1877 – Theodor Schöffler wird in Leipzig geboren.

Einer "verpöhnten" Fußballriege des ATV Leipzig 1845 e.V. angehörig, gliederte Schöffler diese beizeiten beim Allgemeine Turnverein aus und gründete am 13. Mai 1896 im Restaurant >Bodens Deutschen Trinkstube< in der Katharinenstraße 10 "seinen" eigenen Verein ... den Verein für Bewegungsspiele zu Leipzig.

Schöffler wurde bis 1897 und später nochmals 1900-1903 Vorsitzender des V.f.B. Leipzig, war Spielführer der Mannschaft und agierte als ehrgeiziger, jedoch äußerst strenger Spielertrainer des Vereins. Lange Zeit trug der V.f.B. deshalb umgangssprachlich den Namen "Schöffler-Club".

Von 1896 bis 1898 leitete Theodor Schöffler den Spielausschuss des Verbands Leipziger Ballspiel-Vereine (VLBV), des im Juli 1896 durch seinen Verein mitbegründeten Fußballverbands für Leipzig und Umland. Er war Wegbereiter und Initiator zur Gründung des DFB am 28.01.1900 im Leipziger Restaurant "Zum Mariengarten" in der damaligen Carls-, der heutigen Büttnerstraße und Gründungsmitglied des Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine (VMBV) am 26. Dezember 1900 im selben Lokal.

Schöffler war ein Meister des Ausdauerlaufs.
Am 05.09.1897 gewann er einen "Distanzlauf über 40 Kilometer", der von Paunsdorf nach Bennewitz und zurück führte und als erster Marathon auf deutschem Boden gilt. Diese Form des Konditionstrainings sowie die Vorzüge der Athletik ließ Theodor Schöffler in die Leibesübungen seiner "Fußlümmler" einfließen ... ein entscheidender Vorteil gegenüber den anderen, um diese Zeit existierenden Vereinen. Er setzte durch seine intensive Arbeit in und für den V.f.B. Leipzig den Grundstein dafür, das der Verein bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 der führende Mitteldeutschlands und Deutschlands sein sollte.

Den größten Erfolg mitzuerleben, die erste deutsche Fußballmeisterschaft am 31. Mai 1903, blieb ihm leider nicht mehr vergönnt, da er zwei Monate vorher, am 19. März 1903 plötzlich und völlig unerwartet verstarb. Theodor Schöffler wurde nur 26 Jahre alt. Der V.f.B. Leipzig widmete den ersten Gewinn der "Victoria" seinem Gründer und langjährigem Vereins-Vorsitzenden.

Ihm zu Ehren erhielt 2010 in Engelsdorf eine Straße den Namen "Schöfflerweg". Der Geburtstag Theodor Schöfflers jährt sich heute zum 142. Mal.

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mo 28. Jan 2019, 13:45

Leipziger Fußball-Kalenderblatt des Tages – 28.01.2019

28.01.1900
Im Rahmen des "Ersten Allgemeinen Deutschen Fußball-Tages" vom 27. bis zum 28.01.1900 wird im Leipziger Restaurant "Zum Mariengarten" der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegründet. Maßgebliche Initiatoren der Gründungsversammlung waren mit Theodor Schöffler, Ernst Raydt und Johannes Kirmse allesamt Spieler bzw. Verantwortliche des V.f.B. Sportbrüder Leipzig. Die Einladung zu dieser Veranstaltung wurden vom damaligen Vorsitzenden des Verbandes Leipziger Ballspiel-Vereine und Präsidenten des V.f.B., Johannes Ernst Kirmse, unterschrieben und verschickt. Dieser folgten 86 Vereine aus ganz Deutschland, unter Ihnen als Vertreter mehrerer Mannheimer und Karlsruher Clubs der spätere Gründer und Herausgeber der Fußballzeitschrift "kicker", Walther Bensemann.

Mit dem Leipziger B.C. (Oskar Büttner), dem F.C. Lipsia 1893 (Paul Schröter), dem B.V. Olympia 1896 (Gustav Oehmichen), dem V.f.B. Sportbrüder (Johannes Kirmse) und dem F.C. Wacker 1895 Leipzig (Georg Schacht) waren fünf Vereine unserer Stadt vertreten. Traditionelle Nachfolger dieser Clubs sind heute der SV Lipsia 93 e.V., die SG Olympia 1896 Leipzig e.V.,, die Fußballabteilung von der SG Motor Gohlis-Nord Leipzig e.V. (Wacker) und natürlich der 1. FC Lokomotive Leipzig (V.f.B. Sportbrüder). Der Leipziger B.C. wurde 1945 enteignet, aufgelöst und nie wieder gegründet.

Zum ersten Präsident des DFB wählte man den, mit 47 Jahren ältesten Anwesenden und Vorsitzenden des Deutschen Fußball-Clubs DFC PRAG, Ferdinand Hueppe. Am Ort des damaligen Restaurants "Zum Mariengarten" in der früheren Carlsstraße befindet sich heute das Hofmeisterhaus in der Büttnerstraße. Anlässlich des 100. Jahrestags der DFB-Gründung weihte man dort am 28.Januar 2000 eine Gedenktafel ein.

Der Deutsche Fußball-Bund ist heute der weltweit größte Einzelsportverband, hat über 7 Millionen Mitglieder, die in nahezu 155.000 Mannschaften aus mehr als 24.700 Vereinen organisiert sind ... und er hat seine Wurzeln in unserer Stadt!

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Do 7. Mär 2019, 07:42


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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » So 17. Mär 2019, 15:37

+++ DER BEGINN DER RIVALITÄT +++

17.03.1935
In einem Gesellschaftsspiel, dem ersten Spiel unter dem jeweiligen Vereinsnamen gegeneinander überhaupt, treffen der VfB Leipzig (Probstheida) und der SV TuRa Leipzig (Leutzsch) im Probstheidaer Stadion aufeinander. Die überhart geführte Partie mit mehreren verletzten Spielern auf beiden Seiten überträgt sich auch auf die Ränge. Bei Zuschauerausschreitungen der beiden Lager untereinander müssen anwesende Einheiten der SA eingreifen. Der höherklassige V.f.B. (Gauliga Sachsen) unterliegt dem Bezirksligisten Tura am Ende mit 1:2, die Rivalität beider Vereine besteht bis heute.

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VfB
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TuRa
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Fotos: Enrico Voigt und Michael Quell

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mo 25. Mär 2019, 13:37

125 Jahre VfB Leipzig. Von den Sportbrüdern bis zum 1. FC Lok.

Zeitraum: 02. April bis 12. Mai 2019
Ort: Altes Rathaus, Markt 1, 04109 Leipzig, Grüner Salon im 2. OG

Anlässlich des 125. Geburtstags des VfB Leipzig wird mit 125 historischen Original-Exponaten, Repliken und Filmdokumenten die wechselvolle Geschichte des dreimaligen deutschen Meisters und Leipzigs heute mitgliederstärksten Fußballverein dargestellt. Fünf Epochen zeigen die Entwicklung des Vereins von den Anfängen als „Sportbrüder“ bis zum heutigen 1. FC Lok, beleuchten dessen Erfolge und Nöte im Kontext der wechselnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Als Botschafter der Sportstadt Leipzig hat der Verein mit seiner deutschlandweit einzigartigen Geschichte die Fußball-Landschaft bis heute geprägt. Eine Ausstellung des VfB Leipzig in Kooperation mit dem 1. FC Lok Leipzig e.V. und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.

Quelle: Stadtgeschichtliches Museum

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon KevLE » Mo 25. Mär 2019, 18:41

Also das werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Kostet das Eintritt oder ist es frei für alle? Ich fände es auch mega, wenn Lok mal mit historischen Trikots im Stile des VFB's auflaufen würde. Obwohl die Hosen von damals wohl etwas zu groß sind. :smile
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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mo 25. Mär 2019, 18:57

Eintritt dürfte mit 6,00 EUR zu Buche schlagen :confuse ---> https://www.stadtgeschichtliches-museum ... er_SGM.pdf

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon L.O.K. » Mo 25. Mär 2019, 20:52

Seit wann kostet denn das Alte Rathaus Eintritt?
Ich war da vor wenigen Jahren noch kostenlos drin.

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Uriah Heep » Di 26. Mär 2019, 17:06

MENSCH, IHR PFENNIGFUCHSER....!!

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon D.C. » Di 26. Mär 2019, 17:30

"Flupp" die 6,-€ sind gerade ins Nachwuchssparschwein geflutscht, Ich spare mir den Weg ins Rathaus.
Vorsicht, das Abenteuer 3. Liga kann Boese enden :devil

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Quelle » Di 30. Apr 2019, 12:13

125 JAHRE VFB LEIPZIG – DIE AUSSTELLUNG
Diesen Mittwoch freier Eintritt

https://www.lok-leipzig.com/verein/news/detail/article/125-jahre-vfb-leipzig-die-ausstellung-1/

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Do 2. Mai 2019, 13:05


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Re: Traditionskabinett

Beitragvon Der Buri » Mo 6. Mai 2019, 11:16

Heute vor 113 Jahren: Das erste Halbfinalspiel in Berlin-Mariendorf zwischen der Hertha und dem späteren deutschen Meister VfB Leipzig. Die Bewegungsspieler gewannen die Partie mit 3:2 Toren.

Bild

Quelle: Initiative 1903

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Re: Traditionskabinett

Beitragvon L.O.K. » Mo 6. Mai 2019, 17:11

Interessant.
Laut https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_ ... iserreichs entspricht eine Mark von 1900 heutigen 6,70 €. Die nächste Zahl kommt erst von 1913, also nehme ich mal die alte als Vorgabe. Dramatisch hat sich der Wert sowieso nicht verändert.

Dann hätte damals die Tribünenkarte ~10 € gekostet, der 1. Platz 6,70 €, der 2. Platz ~5€ und der Schülerpreis 2,68 €.


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