Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Nach fast 90 Jahren: Lok will Schalke wieder düpieren
https://www.zeit.de/news/2025-08/15/nac ... -duepieren
Nochmal interessant bezüglich der im Raum stehenden Summen. Bei der Erstrundenprämie hat Sachsen aber eine Sonderregelung. Der sächsische Pokalsieger bekommt davon nur 75%.
https://www.zeit.de/news/2025-08/15/nac ... -duepieren
Nochmal interessant bezüglich der im Raum stehenden Summen. Bei der Erstrundenprämie hat Sachsen aber eine Sonderregelung. Der sächsische Pokalsieger bekommt davon nur 75%.
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Auszug aus der PK der Schalker zusammengefasst von der FB-Seite „Königsblau Schalke“
Pressekonferenz – Miron Muslic vor dem DFB-Pokalspiel gegen Lok Leipzig
Am Freitagmittag stellte sich Miron Muslic den Fragen der Medien und gab Einblicke in die Vorbereitung auf das Pokalspiel am Sonntag bei Lok Leipzig.
Personalsituation:
• Bulut fehlt, da er Gespräche mit einem anderen Verein führt.
• Bei Sylla gab es „mehrere vertrauliche Gespräche“ zu Zielen und Erwartungen.
• Katić kehrt nach Verletzung zurück und startet direkt.
• Tor: Heekeren erhält für starke Trainingsleistungen den Vorzug.
• Donkor und Younes trainierten gut und nähern sich der Topform.
• Karaman ist fit, hat in Lautern Spielpraxis gesammelt und steht in der Startelf.
• Ba trainierte heute individuell, steigt Samstag wieder ins Teamtraining ein.
Vorbereitung & Gegner:
Muslic sprach von einer „intensiven, langen Trainingswoche“, um an die jüngsten Leistungen anzuknüpfen.
Zu Lok Leipzig: „76 Punkte in der Regionalliga Nordost sind stark. Das ist eine eingespielte Mannschaft. Wir sind Favorit, nehmen das Spiel aber nicht auf die leichte Schulter.“
Taktik:
„Lok wird wohl im 4-4-2 tief stehen, auf Konter setzen und bei Standards gefährlich sein. Wir müssen unsere Prinzipien durchziehen und 100 % abrufen.“
Positionsfragen:
• Links: „Sanches spielte zuletzt stark. Wir haben ein Luxusproblem, Entscheidung am Sonntag.“
• Rechts: Bei Ausfall von Gantenbein/Bulut gäbe es getestete Alternativen, „auch Überraschungen“.
Transfers:
Zum möglichen Bulut-Wechsel: „Sollte er fix sein, könnte sich noch etwas tun. Wir haben Alternativen und eine klare Struktur für Verstärkungen.“
Pressekonferenz – Miron Muslic vor dem DFB-Pokalspiel gegen Lok Leipzig
Am Freitagmittag stellte sich Miron Muslic den Fragen der Medien und gab Einblicke in die Vorbereitung auf das Pokalspiel am Sonntag bei Lok Leipzig.
Personalsituation:
• Bulut fehlt, da er Gespräche mit einem anderen Verein führt.
• Bei Sylla gab es „mehrere vertrauliche Gespräche“ zu Zielen und Erwartungen.
• Katić kehrt nach Verletzung zurück und startet direkt.
• Tor: Heekeren erhält für starke Trainingsleistungen den Vorzug.
• Donkor und Younes trainierten gut und nähern sich der Topform.
• Karaman ist fit, hat in Lautern Spielpraxis gesammelt und steht in der Startelf.
• Ba trainierte heute individuell, steigt Samstag wieder ins Teamtraining ein.
Vorbereitung & Gegner:
Muslic sprach von einer „intensiven, langen Trainingswoche“, um an die jüngsten Leistungen anzuknüpfen.
Zu Lok Leipzig: „76 Punkte in der Regionalliga Nordost sind stark. Das ist eine eingespielte Mannschaft. Wir sind Favorit, nehmen das Spiel aber nicht auf die leichte Schulter.“
Taktik:
„Lok wird wohl im 4-4-2 tief stehen, auf Konter setzen und bei Standards gefährlich sein. Wir müssen unsere Prinzipien durchziehen und 100 % abrufen.“
Positionsfragen:
• Links: „Sanches spielte zuletzt stark. Wir haben ein Luxusproblem, Entscheidung am Sonntag.“
• Rechts: Bei Ausfall von Gantenbein/Bulut gäbe es getestete Alternativen, „auch Überraschungen“.
Transfers:
Zum möglichen Bulut-Wechsel: „Sollte er fix sein, könnte sich noch etwas tun. Wir haben Alternativen und eine klare Struktur für Verstärkungen.“
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Der Marco hats in die BILD geschafft!
Ich hab gar nicht genug Hüte, die ich eig gern ziehen würde! Chapeau!
https://m.bild.de/sport/fussball/fans- ... 1f1bfe874a
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Sensationell guter Artikel!
https://www.jungewelt.de/artikel/506655 ... ungen.html
Was es doch ausmacht, wenn ein Journalist selbst vor Ort war und weiß, wovon er schreibt. Danke dafür!
https://www.jungewelt.de/artikel/506655 ... ungen.html
Was es doch ausmacht, wenn ein Journalist selbst vor Ort war und weiß, wovon er schreibt. Danke dafür!
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Schon ein paar Tage alt, aber doch im Moment mal was anderes Gutes. Farid im StadionTalk: LOK ist mein Zuhause geworden
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Die Presse zum heutigen Spiel:
https://www.lvz.de/sport/regional/lok-l ... WC7KM.html
https://www.bild.de/sport/fussball/lok- ... 3a945a812e
https://www.kicker.de/h-zehlendorf-gege ... ielbericht
https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/be ... g-106.html
https://www.tag24.de/sport/fussball/ver ... en-3405689
https://www.lvz.de/sport/regional/lok-l ... WC7KM.html
https://www.bild.de/sport/fussball/lok- ... 3a945a812e
https://www.kicker.de/h-zehlendorf-gege ... ielbericht
https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/be ... g-106.html
https://www.tag24.de/sport/fussball/ver ... en-3405689
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
https://www.lvz.de/sport/regional/1-fc- ... MTCKU.html
Lok Leipzig als Meister des Minimalismus - genau richtig oder gefährlich?
Erneut ein knapper Sieg, erneut ohne Gegentor: Mit dem 1:0 bei Hertha Zehlendorf übt sich der amtierende Meister Lok Leipzig erneut im Minimalismus. Die LVZ zählt Argumente für beide Sichtweisen auf.
Kilian Thomas
23.08.2025, 18:00 Uhr
Berlin/Leipzig. Vier Torbeteiligungen in vier Partien: Wer ein Freund des Spektakels ist, der sucht beim 1. FC Lok in dieser Saison noch vergebens. Nach einem 1:1 in Zwickau und zwei 1:0-Heimerfolgen folgte nun der dritte Minimalsieg bei Hertha Zehlendorf – sogar in 40-minütiger Unterzahl. Doch was kann man aus den bisherigen Partien und Ergebnissen ableiten?
Positiv: Die Defensive ist eine Bank
Was in der Offensive bemängelt wird, wird in der Defensiv gelobt: Wenig Gegentore sind immer eine gute Basis und gewinnen Meisterschaften. Zur Erinnerung: Nur 24 derer kassierten die Probstheidaer in der vergangenen Spielzeit – Ligabestwert. Wenn am Ende der Saison ein ähnlicher Wert auf dem Tacho steht, ist das zumindest ein gutes Indiz und zeigt die Eingespieltheit des Abwehrverbunds. Dazu ist Keeper Andreas Naumann seit Wochen in starker Verfassung, glänzte auch im DFB-Pokal.
„Zu zehnt war es ein leidenschaftlicher Kampf“, sagte Jochen Seitz im Anschluss der Zehlendorf-Partie. „Genau diese Punkte braucht man, um in der Saison wieder oben dabei zu sein“, ergänzte Alexander Siebeck.
Positiv: Die Torgelegenheiten sind da
Ein Muster verfolgt die Blau-Gelben seit Spieltag eins: An sich gibt es genügend Möglichkeiten auf Tore. Selbst im vermeintlich schwächsten Spiel bei Zehlendorf vergaben Djamal Ziane, Pasqual Verkamp und Eren Öztürk gute Gelegenheiten. „Es wäre schlimmer, wenn wir uns keine Möglichkeiten herausspielen“, betonte Seitz nach fast allen Partien. Doch selbst mit wenig Chancen ist die Qualität da, jederzeit einen Treffer zu erzielen.
Diesmal war es Ayodele Adetula: „Ich weiß, dass ich in solchen Situationen, wenn der Ball verlängert wird, hinter die Kette laufen soll. Ich treffe den Schuss dann perfekt.“ Das goldene Siegtor war also keineswegs Zufall, sondern eingeübt.
Negativ: Irgendwann fällt die Chancenverwertung auf die Füße
Was passiert, wenn eben kein Adetula da ist oder der Gegner seine Chancen (die Zehlendorf durchaus hatte) macht, sieht man am Chemnitzer FC in der vergangenen Saison. Zwar stand die Defensive top (nur ein Gegentor mehr als Lok), doch mit 38 erzielten Treffern reichte es „nur“ für Rang sieben. Ein Torschnitt, den der 1. FC Lok bisher an den Tag legt. Das sollte Warnung genug sein. Denn die zahlreichen Unentschieden wogen schwer auf dem CFC-Punktekonto.
Verwertet man seine Chancen vor allem gegen gute Gegner nicht, fällt einem das auf die Füße. Auch wenn es aufgrund der Qualität des Gegners nicht direkt vergleichbar ist, verlief das Spiel gegen Schalke ähnlich. Und einfach werden die Topspiele gegen Halle, Jena oder Erfurt ebenfalls nicht. Dort kommt es auf die Effektivität an, die Seitz zwar nun lobte, aber mit dem Hintergedanken der mangelnden Chancenverwertung erneut in die sehr kurze Trainingswoche gehen muss. Denn am Mittwoch (19 Uhr) wartet der Vorjahresmeister des Minimalismus: Der CFC ist im Bruno-Plache-Stadion zu Gast – ein Spektakel ist also fast schon auszuschließen.
LVZ
Lok Leipzig als Meister des Minimalismus - genau richtig oder gefährlich?
Erneut ein knapper Sieg, erneut ohne Gegentor: Mit dem 1:0 bei Hertha Zehlendorf übt sich der amtierende Meister Lok Leipzig erneut im Minimalismus. Die LVZ zählt Argumente für beide Sichtweisen auf.
Kilian Thomas
23.08.2025, 18:00 Uhr
Berlin/Leipzig. Vier Torbeteiligungen in vier Partien: Wer ein Freund des Spektakels ist, der sucht beim 1. FC Lok in dieser Saison noch vergebens. Nach einem 1:1 in Zwickau und zwei 1:0-Heimerfolgen folgte nun der dritte Minimalsieg bei Hertha Zehlendorf – sogar in 40-minütiger Unterzahl. Doch was kann man aus den bisherigen Partien und Ergebnissen ableiten?
Positiv: Die Defensive ist eine Bank
Was in der Offensive bemängelt wird, wird in der Defensiv gelobt: Wenig Gegentore sind immer eine gute Basis und gewinnen Meisterschaften. Zur Erinnerung: Nur 24 derer kassierten die Probstheidaer in der vergangenen Spielzeit – Ligabestwert. Wenn am Ende der Saison ein ähnlicher Wert auf dem Tacho steht, ist das zumindest ein gutes Indiz und zeigt die Eingespieltheit des Abwehrverbunds. Dazu ist Keeper Andreas Naumann seit Wochen in starker Verfassung, glänzte auch im DFB-Pokal.
„Zu zehnt war es ein leidenschaftlicher Kampf“, sagte Jochen Seitz im Anschluss der Zehlendorf-Partie. „Genau diese Punkte braucht man, um in der Saison wieder oben dabei zu sein“, ergänzte Alexander Siebeck.
Positiv: Die Torgelegenheiten sind da
Ein Muster verfolgt die Blau-Gelben seit Spieltag eins: An sich gibt es genügend Möglichkeiten auf Tore. Selbst im vermeintlich schwächsten Spiel bei Zehlendorf vergaben Djamal Ziane, Pasqual Verkamp und Eren Öztürk gute Gelegenheiten. „Es wäre schlimmer, wenn wir uns keine Möglichkeiten herausspielen“, betonte Seitz nach fast allen Partien. Doch selbst mit wenig Chancen ist die Qualität da, jederzeit einen Treffer zu erzielen.
Diesmal war es Ayodele Adetula: „Ich weiß, dass ich in solchen Situationen, wenn der Ball verlängert wird, hinter die Kette laufen soll. Ich treffe den Schuss dann perfekt.“ Das goldene Siegtor war also keineswegs Zufall, sondern eingeübt.
Negativ: Irgendwann fällt die Chancenverwertung auf die Füße
Was passiert, wenn eben kein Adetula da ist oder der Gegner seine Chancen (die Zehlendorf durchaus hatte) macht, sieht man am Chemnitzer FC in der vergangenen Saison. Zwar stand die Defensive top (nur ein Gegentor mehr als Lok), doch mit 38 erzielten Treffern reichte es „nur“ für Rang sieben. Ein Torschnitt, den der 1. FC Lok bisher an den Tag legt. Das sollte Warnung genug sein. Denn die zahlreichen Unentschieden wogen schwer auf dem CFC-Punktekonto.
Verwertet man seine Chancen vor allem gegen gute Gegner nicht, fällt einem das auf die Füße. Auch wenn es aufgrund der Qualität des Gegners nicht direkt vergleichbar ist, verlief das Spiel gegen Schalke ähnlich. Und einfach werden die Topspiele gegen Halle, Jena oder Erfurt ebenfalls nicht. Dort kommt es auf die Effektivität an, die Seitz zwar nun lobte, aber mit dem Hintergedanken der mangelnden Chancenverwertung erneut in die sehr kurze Trainingswoche gehen muss. Denn am Mittwoch (19 Uhr) wartet der Vorjahresmeister des Minimalismus: Der CFC ist im Bruno-Plache-Stadion zu Gast – ein Spektakel ist also fast schon auszuschließen.
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Was hat das für Folgen? +++ Meister-Sponsor von Lok Leipzig insolvent
https://www.bild.de/sport/fussball/lok- ... 26bcae63ae
https://www.bild.de/sport/fussball/lok- ... 26bcae63ae
Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Den Artikel richtig lesen schon ist deine Frage beantwortet.
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
"Wie eine Festung“: SV Lindenau riegelt Gelände für Sachsenpokal gegen Lok Leipzig ab
Ein Sportplatz wird zur "Festung": Der SV Lindenau riegelt sein Gelände für die Partie gegen Lok Leipzig ab.
Lok-Fans dürfen auswärts auf die Heimtribüne: enorme Sicherheitsmaßnahmen für die Partie in Lindenau. Der Verein sorgt sich um sein Gelände und will gleichzeitig Vorbild für andere sein. Die LVZ überträgt live.
Leipzig. Das Gelände des SV Lindenau ist eigentlich ein idyllisches Fleckchen Leipzig. Doch für die Sachsenpokal-Partie gegen den 1. FC Lok (7. September, 14 Uhr) verwandelt sich die weitläufige Sportanlage an der Erich-Köhn-Straße in eine Hochsicherheitszone. Das mit Spannung erwartete Spiel des Außenseiters gegen den Titelverteidiger übertragen Leipziger Volkszeitung und Sächsische Zeitung in voller Länge im Livestream.
„Das sieht ein bisschen aus wie eine Festung, wenn es fertig ist“, sagt Björn Mencfeld, 2. Vorsitzender des SV Lindenau. Um eine Fantrennung nebst geräumiger Pufferzone zu erreichen, werden mehr als 100 Bauzäune aufgestellt. Allein 7.000 Euro betragen die Kosten für die gewerbliche Security. Zudem sind Dutzende weitere Ordner der beiden Vereine im Einsatz. Doch warum dieser Aufwand bei der Partie eines Siebtligisten, der sonst kaum 100 Zuschauer anzieht?
Räumliche Nähe zum Revier von Chemie Leipzig
Die simple Antwort: Nur etwa drei Kilometer sind es bis zum Alfred-Kunze-Sportpark – und damit zum Revier des großen Lok-Rivalen BSG Chemie Leipzig. Nicht zuletzt wegen dieser räumlichen Nähe wurde die Partie in die Sicherheitskategorie I (Risikospiel) eingeordnet. Entsprechend hoch sind die von Polizei und Verband geforderten Vorkehrungen.
Die Lok-Fans werden auf der regulären Tribüne sitzen – und in der deutlichen Mehrzahl sein. 1200 der insgesamt 1500 Tickets gehen an die Gäste. „Unsere Fanbase ist nicht so groß, deswegen befindet sich der Zuschauer-Heimbereich diesmal in der Kurve“, erklärt Mencfeld. „Es wird eigentlich eher ein Auswärtsspiel auf unserem Platz.“
Wir wollen keine Provokationen, möchten, dass unsere Sportanlage intakt und es im Umfeld friedlich bleibt.
Björn Mencfeld, 2. Vorsitzender SV Lindenau
Man wisse, dass es unter den eigenen Anhängern Chemie- und Lok-Fans gäbe. „Wir wollen keine Provokationen, möchten, dass unsere Sportanlage intakt und es im Umfeld friedlich bleibt“, sagt Mencfeld. Um keinen Anlass für Zoff zu bieten, ist grün-weiße (Chemie-)Bekleidung auch im Heimbereich untersagt. Schließlich wurde das gesamte Gelände gerade erst aufwändig saniert, neuer Kunstrasen und neue Leichtathletik-Anlagen inklusive.
Schon am 3. September – und damit vier Tage vor dem Spiel – wird das abgeriegelte Areal von Behörden und Verband abgenommen. Dann lässt sich auch von Außenstehenden der Aufwand betrachten, den die Club-Verantwortlichen im Hintergrund schon seit einigen Wochen betreiben.
Relativ hohe Ticketpreise - trotzdem kein Gewinn
Neben den Sicherheitsmaßnahmen werden zusätzliche Catering-Wagen und WC-Container aufgebaut. Karten gibt es für Gästefans übrigens nur online via Eventim. „Wenn wir eine Tageskasse anbieten würden, würde sich die Schlange wahrscheinlich bis ins Wohngebiet ziehen und die Angelegenheit noch unübersichtlicher machen“, erklärt Mencfeld. Der Ticketpreis liegt bei 14,45 Euro für Vollzahler. „Wir wissen, dass das nicht billig ist. Aber angesichts unserer Mehrkosten gehen wir am Ende bestenfalls ohne Verlust raus aus der Nummer.“
Nach dem Erstrundensieg gegen Naunhof müssen Lukas Kowoll und seine Teamkollegen von Blau-Weiß Leipzig gegen Chemnitz umziehen.
Wer zu spät kommt...
„Pech gehabt“: Blau-Weiß Leipzig muss für Sachsenpokal zum Chemnitzer FC umziehen
Andreas Barth an seinem „Motomed“. Das Hilfsmittel ist speziell für querschnittsgelähmte Menschen entwickelt worden, um Muskeln zu trainieren.
Legende von Chemie Leipzig
„Tief berührt und dankbar“: Leipzigs Sportfamilie hilft Andreas Barth zurück ins Leben
Doch warum nehmen die Lindenauer all das überhaupt auf sich? „Für uns ist das der eigentliche Pokalgedanke: Ein Außenseiter sollte zu Hause spielen. Wir wollen anderen Vereinen Mut machen, es auch zu versuchen. Trotz des großen Aufwands“, sagt Mencfeld.
Die sportliche Komponente gerät angesichts dieser Voraussetzungen fast ein wenig in den Hintergrund. Drei Spielklassen liegen zwischen den beiden Mannschaften – ein solches Duell haben die meisten Kicker des SV Lindenau noch nie in ihrer Karriere erlebt. Schließlich ist Lok amtierender Sachsenpokalsieger und nebenbei noch Meister der Regionalliga Nordost. „Für unsere Spieler ist das etwas ganz Besonderes. Wir wollen, dass sie den Tag genießen können“, sagt Björn Mencfeld.
Quelle: https://www.lvz.de/sport/regional/sv-li ... MOMCI.html
Ein Sportplatz wird zur "Festung": Der SV Lindenau riegelt sein Gelände für die Partie gegen Lok Leipzig ab.
Lok-Fans dürfen auswärts auf die Heimtribüne: enorme Sicherheitsmaßnahmen für die Partie in Lindenau. Der Verein sorgt sich um sein Gelände und will gleichzeitig Vorbild für andere sein. Die LVZ überträgt live.
Leipzig. Das Gelände des SV Lindenau ist eigentlich ein idyllisches Fleckchen Leipzig. Doch für die Sachsenpokal-Partie gegen den 1. FC Lok (7. September, 14 Uhr) verwandelt sich die weitläufige Sportanlage an der Erich-Köhn-Straße in eine Hochsicherheitszone. Das mit Spannung erwartete Spiel des Außenseiters gegen den Titelverteidiger übertragen Leipziger Volkszeitung und Sächsische Zeitung in voller Länge im Livestream.
„Das sieht ein bisschen aus wie eine Festung, wenn es fertig ist“, sagt Björn Mencfeld, 2. Vorsitzender des SV Lindenau. Um eine Fantrennung nebst geräumiger Pufferzone zu erreichen, werden mehr als 100 Bauzäune aufgestellt. Allein 7.000 Euro betragen die Kosten für die gewerbliche Security. Zudem sind Dutzende weitere Ordner der beiden Vereine im Einsatz. Doch warum dieser Aufwand bei der Partie eines Siebtligisten, der sonst kaum 100 Zuschauer anzieht?
Räumliche Nähe zum Revier von Chemie Leipzig
Die simple Antwort: Nur etwa drei Kilometer sind es bis zum Alfred-Kunze-Sportpark – und damit zum Revier des großen Lok-Rivalen BSG Chemie Leipzig. Nicht zuletzt wegen dieser räumlichen Nähe wurde die Partie in die Sicherheitskategorie I (Risikospiel) eingeordnet. Entsprechend hoch sind die von Polizei und Verband geforderten Vorkehrungen.
Die Lok-Fans werden auf der regulären Tribüne sitzen – und in der deutlichen Mehrzahl sein. 1200 der insgesamt 1500 Tickets gehen an die Gäste. „Unsere Fanbase ist nicht so groß, deswegen befindet sich der Zuschauer-Heimbereich diesmal in der Kurve“, erklärt Mencfeld. „Es wird eigentlich eher ein Auswärtsspiel auf unserem Platz.“
Wir wollen keine Provokationen, möchten, dass unsere Sportanlage intakt und es im Umfeld friedlich bleibt.
Björn Mencfeld, 2. Vorsitzender SV Lindenau
Man wisse, dass es unter den eigenen Anhängern Chemie- und Lok-Fans gäbe. „Wir wollen keine Provokationen, möchten, dass unsere Sportanlage intakt und es im Umfeld friedlich bleibt“, sagt Mencfeld. Um keinen Anlass für Zoff zu bieten, ist grün-weiße (Chemie-)Bekleidung auch im Heimbereich untersagt. Schließlich wurde das gesamte Gelände gerade erst aufwändig saniert, neuer Kunstrasen und neue Leichtathletik-Anlagen inklusive.
Schon am 3. September – und damit vier Tage vor dem Spiel – wird das abgeriegelte Areal von Behörden und Verband abgenommen. Dann lässt sich auch von Außenstehenden der Aufwand betrachten, den die Club-Verantwortlichen im Hintergrund schon seit einigen Wochen betreiben.
Relativ hohe Ticketpreise - trotzdem kein Gewinn
Neben den Sicherheitsmaßnahmen werden zusätzliche Catering-Wagen und WC-Container aufgebaut. Karten gibt es für Gästefans übrigens nur online via Eventim. „Wenn wir eine Tageskasse anbieten würden, würde sich die Schlange wahrscheinlich bis ins Wohngebiet ziehen und die Angelegenheit noch unübersichtlicher machen“, erklärt Mencfeld. Der Ticketpreis liegt bei 14,45 Euro für Vollzahler. „Wir wissen, dass das nicht billig ist. Aber angesichts unserer Mehrkosten gehen wir am Ende bestenfalls ohne Verlust raus aus der Nummer.“
Nach dem Erstrundensieg gegen Naunhof müssen Lukas Kowoll und seine Teamkollegen von Blau-Weiß Leipzig gegen Chemnitz umziehen.
Wer zu spät kommt...
„Pech gehabt“: Blau-Weiß Leipzig muss für Sachsenpokal zum Chemnitzer FC umziehen
Andreas Barth an seinem „Motomed“. Das Hilfsmittel ist speziell für querschnittsgelähmte Menschen entwickelt worden, um Muskeln zu trainieren.
Legende von Chemie Leipzig
„Tief berührt und dankbar“: Leipzigs Sportfamilie hilft Andreas Barth zurück ins Leben
Doch warum nehmen die Lindenauer all das überhaupt auf sich? „Für uns ist das der eigentliche Pokalgedanke: Ein Außenseiter sollte zu Hause spielen. Wir wollen anderen Vereinen Mut machen, es auch zu versuchen. Trotz des großen Aufwands“, sagt Mencfeld.
Die sportliche Komponente gerät angesichts dieser Voraussetzungen fast ein wenig in den Hintergrund. Drei Spielklassen liegen zwischen den beiden Mannschaften – ein solches Duell haben die meisten Kicker des SV Lindenau noch nie in ihrer Karriere erlebt. Schließlich ist Lok amtierender Sachsenpokalsieger und nebenbei noch Meister der Regionalliga Nordost. „Für unsere Spieler ist das etwas ganz Besonderes. Wir wollen, dass sie den Tag genießen können“, sagt Björn Mencfeld.
Quelle: https://www.lvz.de/sport/regional/sv-li ... MOMCI.html
Lok Leipzig - We Are Not The Best ... But Better Than The Rest.
„Wenn andere sich entsetzt abwenden, fängt für uns der Spaß erst richtig an."
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Nicht primär nur uns betreffend ... Rekordnationalspieler Matthäus fordert faire Aufstiegsregelung
https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/re ... s-100.html
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Lothar hat glaube ich wirklich Sympathien für Lok .
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Und das, obwohl wir schon eine recht alte Dame sind.Zeitzer Lokist hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 12:34 Lothar hat glaube ich wirklich Sympathien für Lok .
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Re: Neues aus den Medien über den 1. FC Lok (nur Verlinkungen)
Der 1. FC Lokomotive Leipzig entschied das Heimspiel gegen Chemnitz mit 2:1 für sich. Stefan Maderer trifft wieder und der Trainer kann angesichts mannigfaltiger Alternativen sogar "würfeln, wer spielen darf". Nun geht es nach Eilenburg. https://www.kicker.de/loks-beeindrucken ... 34/artikel